DBK öffnet Pforten der Hölle

Tiefer geht es nimmer

Angeregt von dem guten Kommentar Christian Spaemanns auf kath.net ( Christian Spaemann zu DBK-Amoris laetitia ) vom 17.Februar 2017 las ich das offizielle Dokument ‚Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird‘, welches von allen (!) Bischöfen am 23.Januar 2017 innerhalb der ‚Deutschen Bischofskonferenz'(DBK) verabschiedet wurde     ( DBK zu AL ).

Mir dröhnt es in den Ohren: ich wünschte, ich hätte nie einen Blick in diese Büchse der Pandora getan.

  1. Für alle deutschen Bischöfe gibt es keine Tradition mehr: es wird nur ein Dokument zitiert, nämlich Amoris laetitia, noch nicht einmal Andeutungen an die Tradition gibt es.
  2. Zuwiderhandelnde Priester werden verunglimpft, sie hätten eine „rigoristische Haltung“, sie seien mit einem „schnellen Urteil“ behaftet und, noch schlimmer, ihre Haltung sei „extrem“.
  3. Jeder Priester wird zum bloßen Befehlsempfänger, der „eine Entscheidung für den Sakramentenempfang“ zu respektieren habe, die der Laie selbst (!) trifft.

Und dann der Teufelshammer  – eine Auslese sämtlicher Todsünden, die irgendwie denkbar sind, sollen mit den Sakramenten versehen werden:

  1. Unzucht: „Paare, die sich noch nicht zu einer Heirat entschließen können“
  2. „Interreligiöse Paare“: Vielweiberei, also Katholiken, die mit einem Moslem verheiratet sind; Genitalverstümmelung; Tötung Andersgläubiger bzw. Hilfe zum Terror etc.
  3. Und schließlich „interkulturelle Paare“: Homosexuelle, Transgender und Sodomie

Da spielen dann die  „interkonfessionellen“ Paare, also die sehnlichst erwünschte Interkommunion, keine Rolle mehr – geradezu fromm scheint das alte Steckenpferd von Karl Rahner zu sein.

Die geradezu diabolische Frechheit der DBK erwähnt die Vergangenheit von Johannes Paul II und Benedikt XVI nicht mehr: ausgelöscht!

Das ist die von Benedikt immer wieder erwähnt „sprungbereite Feindseligkeit“: die katholische Lehre leugnen – und auf den rechten Zeitpunkt warten, um zuzuschlagen!

Nein, wenn alle Widerwärtigkeiten, Verirrungen und Abgründe menschlicher Sexualität letztlich gerechtfertigt werden, dann bleibt keine Sünde mehr, gar nicht.

Wenn aber eigentlich alles ‚heil‘ ist, dann braucht es keinen Heiland: die vollständige Aufweichung des Sündenbegriffs lässt von der Notwendigkeit der Heilssakramente nichts mehr übrig.

Eine Kirche, die buchstäblich alles absegnet, macht sich selbst überflüssig.

Ein furchtbares Grauen überkommt mich: ist jetzt in Deutschland alles möglich?

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