Offener Brief an die frommen Ordensoberen und Zeitschriften

Liebe Ordensobere und Herausgeber von frommen Zeitschriften,

ich bitte Sie um Aufmerksamkeit für das ‚Hirtenwort vom 23.1.17‘ der DBK zu Amoris laetitia. Nur sehr mühsam finde ich Worte für das Unfassbare, was mir da in Buchstaben entgegenschlägt: geht es hier um Häresie, Schisma oder einfach nur um krasses Heidentum, also Apostasie?

  1. Tradition: es gibt keinen gedanklichen Zusammenhang mit irgendeinem Dokument, das zitiert werde könnte – AL steht als monolithischer Fels in der Zeit, ohne Vergangenheit und Zukunft.
  2. Jeder Priester wird zum bloßen Befehlsempfänger, der „eine Entscheidung für den Sakramentenempfang“ zu respektieren habe, die der Laie selbst (!) trifft.
  3. Zuwiderhandelnde Priester werden verunglimpft, sie hätten eine „rigoristische Haltung“, sie seien mit einem „schnellen Urteil“ behaftet und, noch schlimmer, ihre Haltung sei „extrem“.

Ohne jede äußere (Folter, Verfolgung) und innere Not (Androhung von Gewalt), ja in aller Freiheit zum Verrat am Evangelium heißt es dann auf Seite 7:

  1. „Paare, die sich noch nicht zu einer Heirat entschließen können“: Unzucht
  2. „Interreligiöse Paare“: Vielweiberei, also Katholiken, die mit einem Moslem verheiratet sind; Genitalverstümmelung; Tötung Andersgläubiger bzw. Hilfe zum Terror etc.
  3. Und schließlich „interkulturelle Paare“: Homosexuelle, Transgender und Sado-Maso.

Wir alle wissen, dass in Rom Dinge möglich wurden, die schier unbeschreiblich sind; und wir alle wissen, dass die Kardinäle Lehmann und Kasper zu den deutschen Strippenziehern gehören.

Jetzt haben wir schriftlich, dass sich die deutsche Ortskirche von der katholischen Lehre entfernt hat, ja, wohl von jeder Moral schlechthin, denn es scheint keine Sünde zu geben, die nicht mit Eucharistie und Beichte gerechtfertigt werden kann.

 

Bitte meine lieben Herren, schweigen Sie nicht länger: reden Sie miteinander und überwinden Sie die Gräben! Einer muss in Deutschland seine Stimme erheben, um das gewaltige Unrecht mit Namen zu nennen: ein Gegeneinander hat wahrlich keine Zukunft im Angesicht solch gewaltigen Unheils!

Denken wir auch im Gebet an die große Pein von Benedikt XVI, der gleich neben an die größten Zerstörungen im Weinberg Gottes mit ansehen muss: alles, wofür er gekämpft hat, ist nun zertrümmert!

Im Gebet verbunden wünscht Ihnen Gottes reichen Segen!

 

Ihr

 

Stephan Gröne

 

–          Legionäre Christi

–          Heiligenkreuz bei Wien

–          Petrusbruderschaft

–          Diener Jesu und Mariens (SJM)

–          Forum Deutscher Katholiken

–          Kirche heute

 

–          Piusbruderschaft

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