Jesus liebt Freiheit!

Warum ich mich gerne bekehre – anything goes führt zu Auschwitz

Der Gottesglaube soll vor Auschwitz bewahren, lesen Sie gerade recht? Ja, denn wir Christen sind der einzige Garant echter Meinungsfreiheit. Und wie das kommt? Lesen Sie selbst!

Auschwitz – das ist die Schande Deutschlands: fabrikmäßiger Massenmord an gut einer Million Menschen, vor allem Juden. Auschwitz ist Unmoral in echt deutscher Reinkultur: so genannte ‚Untermenschen‘ werden voller Verachtung ausgesondert, weil sie nicht leben dürfen.

Und meine Bekehrung als Sünder ist das Gegenteil: ich darf leben, jetzt erst recht, weil ich mich mit Gott versöhnt habe. Und Gott mag meine Bekehrung. Sie ist wie ein sanfter Liebeskuss in der Beichte und das zärtliche Streicheln in der heiligen Eucharistie. Beides ist nicht schlimm, sondern wunderbar, um ein Modewort von alten Leuten, wie meiner einer aufzugreifen.

Es ist das Anerkennen der Würde des Nächsten, egal welcher Rasse, Klasse und sexuellen Orientierung. Nach Gottes Ordnung soll es gehen, wenn es gut werden muss. Und die Bekehrung ist das Aha-Erlebnis: die Zehn Gebote sind Wahrheit und so tagesaktuell wie nur irgendetwas.

Warum dann den Bogen vom allerbesten Menschen namens Jesus zum allerschlimmsten Verbrechen in Auschwitz ziehen? Warum den einen Schönsten aller Menschen in Verbindung mit grausamem namenlosen Hass bringen?

Ganz einfach: die Gottlosen wollen keine Sünder sein, denn niemand will gerne Schuld eingestehen! Sich an die Brust zu schlagen und zu erkennen: „Meine Schuld, meine Schuld, meine übergroße Schuld!“ ist heutzutage megaout – „das geht gar nicht“(um es in Frauensprache zu sagen).

Und doch gibt es Schuld: nichts kommt von nichts, sondern am Anfang der Dinge steht eine Sache, die Ursache. Irgendetwas ist schuld, irgendjemand hat Schuld.

Die totalitären Systeme wie Nationalsozialismus und Kommunismus wussten es ganz genau: die falschen Rassen und Klassen müssen aufgelöst werden. Zufällig waren das alles Menschen, die falschen Menschen sozusagen.

Bei den Nazis waren die so genannten ‚Untermenschen‘ diejenigen, die materiell die falschen Gene eines falschen Volkes hatten.

Im Kommunismus waren es die  so genannten herrschenden Klassen: die reichen Gutsbesitzer und Kapitalisten, die die Träger eines falschen Bewusstseins in der falschen Klasse waren.

Damit es dann ‚gut‘ werden soll, wird nicht das Bewusstsein der einzelnen Menschen durch die Bekehrung erreicht, sondern der Kopf vom Leib getrennt: gar kein Denken mehr – Grabesruhe eben. Nicht umsonst hat der linke und rechte Totalitarismus zu Bergen von Leichen geführt.  Die Machttechnik des Totalitarismus ist der Mord: zuerst der falschen Gedanken, dann der Menschen mit den falschen Gedanken!

Jesus lehrt es uns ganz anders: Er liebt die Freiheit seiner Geschöpfe, alle Freiheiten aller Geschöpfe, denn er weiß: echtes Denken führt immer zu Gott! Die Bekehrung des Sünders setzt Freiheit voraus: Jesus liebt Argumente, denn er liebt die Vernunft. Er liebt die Langsamkeit der Auseinandersetzung, denn die Geschwindigkeit der Gedanken misst sich nach der von Schnecken, nicht von Panzern.

Die Bekehrung eines Menschen geschieht langsam und bedarf des Friedens, ja sogar der Freiheit. Es ist die Freiheit des Meinungskampfes: wer hat recht?

Die Bekehrung des Sünders setzt die Freiheit zum Guten voraus, also mindestens die Möglichkeit, Argumente auszutauschen – und nicht Fäuste.

Streng gesehen kann man sagen: das Christentum ist die einzige Religion, die Freiheit wirklich will. Und sie ist die einzige Religion, die die Freiheit für alle Menschen will.

 

Probieren wir die Probe auf das Exempel in puncto Gender-Mainstreaming, der neuen Gestalt des Totalitarismus, der Unisex-Diktatur. Mann soll nicht mehr Mann sein und Frau nicht mehr Frau.

Und Sünde darf nicht mehr Sünde sein. Bis vor zwanzig Jahren war es glasklar: wer Sex mit einem anderen Wesen hatte, mit dem er nicht in einer gültigen Ehe verheiratet war, lebte in schwerer Sünde: Nix Ehe-Lizenz, nix Sexualität.

Dabei war die gültige Ehe ein Rechtsinstitut das jeweils ein Wesen des anderen Geschlechts umschloss, wobei es per definitionem nur Mann und Frau geben kann, also Zwischenwesen mit gleitender Trans-, Bi- und Sonstwie-Sexualität sowie außerirdischen Zombies und Zwergkanninchen (warum eigentlich?) ausschloss.

Heute ist scheinbar alles egal, also gleich. Wenn also alles gleich recht ist, ist nichts falsch – es sei denn derjenige, der weithin das Gute gut und das Böse böse nennt.

Und das sind die Christen. Der neue Totalitarismus, das sind alle, die meinen, es gäbe keine Sünde mehr, weil Gut und Böse machttechnisch aufzulösen sind: zum Beispiel in einer neuen Weltordnung!

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