Warum wir Ice-Age-Familien brauchen – und Heterosexualität die Norm sein muss

Mehr Familie wagen

Berlin, 10.November 2017

David Berger hat auf seinem Blog ‚Philosphia Perennis‘ eine Antwort einer anonymen Leserin auf meine Frage, ob ich ein Hassbotschafter sei ( Bin ich ein Hassbotschafter?), veröffentlicht ( Antwort auf meinen Beitrag), auf den ich wiederum eingehen möchte.

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Liebe anonyme Frau,

Ihre Kritik lässt mich nicht unberührt: in keinem Fall wollte ich Menschen wegen ihrer Sexualität herabsetzen – in keiner Weise!

Umgekehrt allerdings ist es keine Diskriminierung, auf die Normalität der Heterosexualität hinzuweisen. Ich gebe zu, dass ich nicht von allem Ahnung habe – wie wohl alle Menschen auf diesem Erdball. Rein statistisch geht es bei Menschen, deren Geschlechtsmerkmale nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden können, um 0,2 % einer Bevölkerung laut Wikipedia (Intersexualität). Mit Anomalien haben wir es alle täglich zu tun: es gibt Babies mit Alkoholspiegel und Geisteskrankheiten, die vererbt werden. Der Schöpfungsfall mit seiner Verderbnis des Fleisches ist aktenkundig. Anomalien allüberall – ein großes Ärgernis, manchmal bis zum Tode.

Da Sie so frei waren, von sich selbst zu erzählen: meine Anomalie heißt Arthrose, früher unter den Sammelbegriffen Gicht und Rheuma subsummiert – heute weiß man, dass es auch etwas dazwischen gibt, wobei die Gicht-Diät praktisch diejenige für Arthrose ist. Jeden Tag spüre ich, dass ich lebe, um es salopp zu sagen: am Rücken, in den beiden Knien, in den Schultern, der einen und jetzt auch in der anderen Hand, nur die Füße fehlen noch. Meine Anomalie ist vererbt, wohl von der Mutter her. Jeder Arzt sagt: das geht gar nicht; er hat natürlich recht – rein abnutzungstechnisch ist eine Arthrose eine solche, aber es gibt Faktoren, die dazu führen, z.B. die körperliche Disposition (Scheuermannscher Rücken bei mir).

Wir Christen nennen es das Kreuz, das wir tragen sollen: allerlei Unbill des Lebens, Anomalien an Absurdität. Wir Christen wissen, dass wir eben nicht leben, weil ein Schniedel oder eine Möse zwischen den Beinen ist oder alle Knochen wehe tun, sondern weil das Leben an und für sich schön ist. Denn es ist reich und wunderschön – besonders mit Gott.

Als ich heiratete war ich evangelisch: meine katholische Kirche mutet mir zu, zivilrechtlich geschieden zu sein – und nicht wiederheiraten zu dürfen, weil das Ehenichtigkeitsverfahren gescheitert ist; das ist nicht schön und sicher nicht das gerechteste Dekret, das je erlassen wurde. Was das bedeutet? Nix Schniedel, nix Sexualität – und kaputte Knochen noch dazu: au weia!

Und? Na, ich denke, dass das Leben dennoch wunderschön ist und es gibt genug schöne Dinge aus Gottes reicher Schöpfung! Um ein Beispiel zu nennen: ich liebe computeranimierte Kinderfilme; mein Liebster ist ‚Kung Fu Panda 2‘ in 3 D – ein einziges Meisterwerk! Falls Sie auch auf Facebook sind, schicken Sie mir eine PN: ich schenke es Ihnen!

Und dann die fünf Ice-Age-Filme: um den Patriarch Manni mit seiner Familie herum scharen sich verschiedene Milieus – Säbelzahntiger Diego mit einer Dame namens Shira (feministische Lesbin?) und den beiden geschlechtlosen Opposumbrüdern Chrash und Eddie. Die Hetero-Familie bestimmt den Weg, weil nur Heteros Kinder zeugen können. Und Kinder sind unsere Zukunft. So einfach ist Gottes Schöpfungsgedanke von Ehe und Familie!

Es ist der Geist der Familien, der zählt und der über das Fleisch herrschen soll: gute Heterosexualität stärkt Familien und lässt alles darum herum leben! Die Facebook-Definition von Hassverbrechen ist ein Witz – und zerstört Familien und ihren Anhang!

Der Geist soll über das Fleisch herrschen, denn das Fleisch ist nichts nütze, sagt Jesus Christus.

Gottes reichen Segen wünscht Ihnen

Ihr Stephan Gröne