Er und Sie und?!&: wer kann denn das verstehen?

Genderwahnsinn hat Verfassungsgericht erreicht – private Sexualität darf nicht öffentlich werden!

Berlin, 12.November 2017

Die Demokratie beruht auf der Annahme, dass die freien Bürger eines Volkes die Macht haben:

„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“(GG 20)

Diese Annahme beruht auf der Voraussetzung, dass wir als freie Bürger eine Meinung haben dürfen, mit welcher ein Staat zu lenken ist. Der ‚gesunde Menschenverstand‘ ist letztlich Teil dessen, worauf die Meinungsfreiheit beruht – jeder kann denken und zu einer Meinung kommen, die bedeutsam für die Staatslenkung ist.

Was hat es für eine Bewandtnis, wenn unser Verfassungsgericht erklärt, es gäbe ein Drittes Geschlecht namens „inter“ oder „divers“ etc.?

Der gesunde Menschenverstand ist hier vollständig ausgeschaltet, denn nur diese Person, die meint weder männlich noch weiblich zu sein, kann ein Urteil abgeben. Es ist letztlich die Vermischung von Privatsphäre und Öffentlichkeit – nur der je Einzelne mag einschätzen, welches Dritte Geschlecht es sein soll (Facebook kennt alleine sechzig: 60!).

Wie kann es nun angehen, dass eine so einfache Angelegenheit, wie das Erkennen des eigenen Geschlechtes, nicht mehr möglich sein soll?

Nun, es geht nach Wikipedia um eine krasse Minderheit 0,4 Prozent einer Bevölkerung: die Zwitter (Intersexualität mit 0,2%) und die Transsexuellen (0,2%). Homosexuelle, die ungefähr 4% (Wikipedia) einer Bevölkerung darstellen, fühlen sich zwar als Mann oder Frau, aber finden das gleiche Geschlecht attraktiv.

Eine breite Mehrheit von rund 99,6% Menschen soll also hinnehmen, was sich an Veränderungen anbahnt.

Schon jetzt dürfen wir Männer nicht mehr so gerne ‚Herren‘ genannt werden, weil darin das Wort ‚Herrschaft‘ steckt: „Liebe Reisende“ heißt es zum Beispiel bei der niederländischen Bahn.

Bisher war es angeblich nicht diskriminierend, wenn die männliche Form als Sammelbegriff z.B. von „Kollegen“ vermehrt wurde durch die Nennung beider Geschlechter: „Kolleginnen und Kollegen“.

Jetzt ist es anders: es wird wohl nur noch um das Anwenden von Partizipien gehen, die Tätigkeiten umschreiben bzw. Zustände: Reisende, Arbeitende etc.

Mit einem Wort: die wirkliche Welt mit wirklichen Geschlechtern und ihren Reizen verkommt zum Neutrum, der Geschlechtslosigkeit.

Wie aber wird der Alltag aussehen, wenn sich überall die angebliche Geschlechtslosigkeit breit macht? Ich würde sagen: fruchtbar!

 

1)      Alltagsbeispiel Toilette

Wenn angeblich nicht mehr klar erkannt werden kann, wer Männlein oder Weiblein ist, dann dürfen alle Menschen auf alle Toiletten: Kinderschänder und Voyeure aller Länder, vereinigt euch! Denn sonst müsste an jeder einzelnen Toilette im Land ein Kontrolleur stehen – wollen wir das?

 

2)      Alltagsbeispiel Bewerbung

Wenn ein Mann zwar aussieht wie ein solcher, aber sich wie eine Frau fühlt, darf er dann als Frau eingestellt werden, um z.B. eine Frauenquote zu erfüllen?

 

3)      Krippen und Kindertagesstätten

Wenn eine Frau als Erzieherin eingestellt wurde, aber sich dann wie ein Mann fühlt und kleidet: ist es dann eine Diskriminierung, wenn die Kinder die Umpolung dieses Menschen ablehnen und die Eltern gar dagegen klagen?

 

4)      Leistungssport

Wir Männer sind in vielem tatsächlich besser aufgestellt: mehr Muskeln und sportaffiner Körperbau – eine willkommene Möglichkeit zur Trickserei mit Männerkörper und Fraulichkeitsgefühl, oder?

Was scheinbar so einfach und nett daher kommt, ist in Wahrheit ein gefundenes Fressen für Rechtsanwälte und staatliche Kommissionen.

Und es ist das buchstäbliche Ende der Bürgerlichkeit: wenn eine Kommission so einfache Fragen entscheiden muss, dann sind wir in der Gender-Diktatur gelandet!

Nein, uns ist wahrlich nicht damit geholfen, was das Verfassungsgericht da geurteilt hat: diese Richter gehören abgesetzt – von den Bürgern unseres Volkes!

3 Gedanken zu “Er und Sie und?!&: wer kann denn das verstehen?

  1. Sehr geehrter Herr Gröne! Ihr Blogbeitrag ist ziemlich wirr und entspricht nicht dem angeblichen „gesunden Menschenverstand“, sondern offensichtlich einer persönlichen Verstörtheit. Hier ein paar Argumente gegen Ihre Ausführungen: 1. „Wenn angeblich nicht mehr klar erkannt werden kann, wer Männlein oder Weiblein ist, dann dürfen alle Menschen auf alle Toiletten: Kinderschänder und Voyeure aller Länder, vereinigt euch! Denn sonst müsste an jeder einzelnen Toilette im Land ein Kontrolleur stehen – wollen wir das?“ Soll das heißen, wenn es geschlechtergetrennte Toiletten gibt (was derzeit der Fall ist), gibt es keine Voyeure und „Kinderschänder“? Weil Männer einander nie auf die Genitalien gucken? Wie viele Fälle sind ihnen bekannt, in denen „Kinderschänder“ auf öffentlichen Toiletten tätig geworden sind — und warum sollten sie, falls sie das tun wollten, solche Männer auf geschlechtergetrennten keine Knaben belästigen? Ihre „Argumentation“ ist gar keine, und mit ein bisschen Nachdenken können Sie das selbst feststellen. 2. Sie selbst nennen (worauf gestützte?) Zahlen für den Anteil von Trans- und Interpersonen an der Bevölkerung. Sie leugnen also nicht deren qualifizierbare und sogar quantifizierbare Existenz. Was ist dann Ihr Problem mit der Errechnung einer Quote? 3. „Wenn eine Frau als Erzieherin eingestellt wurde, aber sich dann wie ein Mann fühlt und kleidet: ist es dann eine Diskriminierung, wenn die Kinder die Umpolung dieses Menschen ablehnen und die Eltern gar dagegen klagen?“ Eine Frage, die Sie selbst klar mit ja beantworten können, wenn Sie vorurteilsfrei nachdenken. Offensichtlich ist es diskriminierend, jemanden wegen seiner Geschlechtszugehörigkeit einzustellen oder nicht einzustellen; und ebenso ist es diskriminieren, jemand wegen seiner Geschlechtszugehörigkeit zu entlassen. Ich weiß nicht, ob Sie Kinder haben. Wenn ja, erziehen Sie sie denn so, dass sie die Gefühle anderer Menschen missachten und nicht damit umgehen können, wenn jemand „nicht geschlechtskonforme Kleidung“ trägt? Würden Sie selbst in einem solchen Fall klagen? Wogegen? Dagegen, dass jemand nicht Ihre Sicht der Dinge hat und sich anders versteht, als Sie diese Person verstanden wissen wollen? Im Ernst? 4. Da ich mich nicht für Leistungssport interessiere, weiß ich nicht, wie dort bisher Geschlechter festgestellt wurden. Ich nehme an, dafür gibt es Regeln, die auch jetzt schon erschlechterbezogener „Trickserei“ begegnen sollen und „objektive“ Kriterien anwenden. Was soll sich daran durch ein drittes Geschlecht ändern? Außer dass vielleicht bei geschlechtergetrennten Wettkämpfen ein dritter Wettbewerb stattfände. Was stört Sie daran? Sollen Personen, die nicht dem einen oder anderen Geschlecht zugeordnet sind, keinen Sport treiben dürfen? — Ihre Ausführungen sind gehässig und in leicht hysterischem Ton vorgetragen. Wie viele Trans- und Interpersonen kennen Sie? Wie viele davon machen Ihnen oder Menschen, die Sie kennen, das Leben schwer? Bedroht Sie jemand in Ihrer (gefühlten) Geschlechtsidentität? Nimmt Ihnen irgendjemand etwas weg? Ich kann verstehen, dass Sie von etwas verwirrt sind, das Ihren Gefühlen widerspricht. Aber manchmal ist sehr wichtig, an Dinge rational heranzugehen und nicht einfach den eigenen Ressentiments freien Lauf zu lassen. Welche Alternative zu der von Ihnen abgewerteten Toleranz und Berücksichtigung schlagen Sie denn vor? Menschen, die nicht in Ihre Schemata passen wollen, einfach hineinzupressen? Ist das eine Gesellschaft in der Sie lieber leben wollen?

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