Schwester Faustina liebt Gott so, dass sie ewig bei ihm sein will!

Die Heiligen sind schon irgendwie verrückt, oder?

Meine absolute Lieblingsheilige, die Heilige Schwester Faustina Kowalska aus Krakau, war so eine Ver-Rückte – das irdische Leben rein als Trennung von Gott? Muhaha, das ist aber doch starker Tobak, nicht wahr?

Lesen wir selbst ein selten schönes Gedicht in ihrem Tagebuch (1230):

O ewiger Tag, du Tag meiner Sehnsucht. Ich warte auf dich mit Weh und Verlangen. Bald schon reißt Liebe den Schleier zurück und Du bist dann mein Ewiges Glück.

Du schönster Tag, unvergleichliche Weile,

in der ich zum ersten Mal schau‘ meinen Gott,

den Seelenbräutigam, den Herrn der Herren. Meine Seele umhüllt weder Angst noch Not.

Du Tag der Feier, du Tag des Lichtes,

an dem die Seele Gott sieht in der Macht,

und sie versenkt sich in Seiner Liebe.

Ewig vorbei sind Verbannung und Nacht.

Du Tag des Glücks, du Tag, sei gesegnet,

wenn mein Herz zu Dir auf ewig erglüht.

Ich spüre es jetzt, obschon noch verhüllt,

im Leben und Tod ist Jesus mein Glück.

O Tag, nach dem ich mein Leben lang schaue,

und Dich, meinen Gott voll Sehnsucht erhoffe.

Mein Verlangen gilt ausschließlich Dir, o Herr,

für Dich, nur für Dich, steht mein Herz ganz offen.

O Tag der Wonne, des ewigen Glücks.

O Gott, Du Herrscher und Bräutigam mein.

Das Herz einer Jungfrau kommt nicht zur Ruh‘

Als, Jesus am süßesten Herzen Dein.

Liebe Heilige Faustina, segne uns und lass uns das Irdische als vergänglich erkennen! Amen.

2 Gedanken zu “Schwester Faustina liebt Gott so, dass sie ewig bei ihm sein will!

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