Kardinal Schönborn rechtfertigt Todsünder

Amoris laetitia in Aktion? Gotteslästerung im Stephansdom (Wien) am 1.12.2017

Berlin, 9.Dezember 2017

Wer bisher nicht geglaubt hat, was das päpstliche Schreiben Amoris laetitia wirklich bedeutet: hier sieht er eine mögliche praktische Anwendung.

Der Erzbischof von Wien, Kardinal Schönborn, hat am Herz-Jesu-Freitag vor 8 Tagen (1.12.17) einen Gedenkgottesdienst für die Toten von HIV bzw. AIDS organisiert. An Tote zu erinnern, ist nicht sträflich, sondern verdienstlich: was ist das Problem?

Das Wort Kirche kommt von Ekklesia. Es geht also um diejenigen, die von Jesus Christus aus der Welt der Sünde herausgerufen worden sind, um Gottes Willen in den Zehn Geboten zu erfüllen. Sie glauben an Gott und daran, dass es möglich ist, die Welt im Sinne Gottes zu verändern.

Also zunächst sich selbst umwandeln. Bekehrung ist das Schlüsselerlebnis schlechthin. Wollte also Kardinal Schönborn zur Bekehrung aufrufen? Ging es um einen Erweckungsgottesdienst für all jene, die in schwerer Sünde contra naturam leben, also Schande mit ihrem eigenen Geschlecht treiben?

Nein, es ging um eine einzige Rechtfertigung der Sünde höchst selbst. Bekennende Homosexuelle wie der LifeBall-Gründer Gery Keszler und der bekennende Transvestit Conchita Wurst (!) durften Gebete vortragen: zu Ehren welchen Gottes? Ihres Bauches? Oder ihrem Sex-Gott?

Gery Keszler sagte am 24.Mai 2017 selbst von sich, dass er kein Christ ist: „“Ich bin ein sehr gläubiger Mensch, gleichzeitig zweifle ich aber auch viel. Manchmal stelle ich mir die Frage, ob das wirklich ein Glaube oder nicht nur ein starkes Wünschen ist.“[1]

Wer so einen Götzendienst im Herzen Wiens besucht, muss annehmen, dass die katholische Kirche nicht mehr die Rettung von Seelen durch Umkehr und Buße will, sondern zu einer sozialen Einrichtung verkommen ist, die im Sinne der one-world-Ideologie ihre Nachbarschaft gestaltet.

Nein, da ist kein kritisches Wort an die Verirrten gerichtet, die ewig verloren gehen, weil ihr Gott nicht der lebendige Gott ist, sondern ihr Bauch.

Kardinal Schönborn wird offiziell so zitiert: „Gott wolle die Menschen nicht richten, sondern retten, sagte er bei einem konfessionsübergreifenden Gedenkgottesdienst aus Anlass des Welt-Aids-Tages. „Was heißt das für uns? Nicht zu urteilen, nicht auszugrenzen, nicht andere ausrichten.“[2]

Kardinal Schönborn ist nicht irgendeiner, sondern derjenige, der das päpstliche Schreiben Amoris laetitita am meisten vorangetrieben und verteidigt hat. Er ist quasi sein Architekt – und vom Papst Franziskus daraufhin empfohlen worden.[3]

Und in Amoris laetitia steht: „Daher ist es nicht mehr möglich zu behaupten, dass alle, die in irgendeiner sogenannten ‚irregulären‘ Situation leben, sich in einem Zustand der Todsünde befinden und die heiligmachende Gnade verloren haben.“(AL 301)

Fazit: die neo-katholische Kirche ruft nicht mehr durch das Evangelium zur Umkehr und betet für die Bekehrung der Sünder, nein, umgekehrt beten die Sünder und sorgen für die Umwandlung der heiligen katholischen Kirche zu einer Anstalt der Homo-Lobby.

Das ist Gotteslästerung mitten in Wien – die Umkehrung der Werte – Perversion.

[1] https://www.katholisch.at/aktuelles/2017/05/24/life-ball-organisator-keszler-ich-bete-oft

[2] https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/61603.html

[3] https://www.erzdioezese-wien.at/expose-kardinal-schoenborn-amoris-laetitia

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