Gottesliebe ist vernünftig

Balsam für die Seele und nicht Opium für das Volk

Berlin, 7.Januar 2018

In diesem Jahr wird die marxistische Kulturrevolution von 1968 fünfzig Jahre alt. Da lohnt es sich, ein bisschen Gedankengymnastik zu treiben.

‚Opium für das Volk‘ nannte der Vordenker des Kommunismus, Karl Marx, unsere christliche Religion. Mit anderen Worten: die Vertröstung auf das ewige Jenseits soll über das Leiden in der heutigen Welt hinwegsehen helfen, damit die fiesen Ausbeuter umso ungestrafter ihrem bösen Raubtier-Kapitalismus fröhnen können.

‚Opium für das Volk‘ meint dabei zudem auch ein Weiteres: es ist Gift, dass letzten Endes nicht nur benebelt, sondern vollkommen schadet.

Schauen wir einmal, ob das stimmt!

Der Heilige Augustinus nennt die Eigenliebe lateinisch Amor sui, die Gottesliebe Amor Dei.

Und nennen wir die Eigenliebe mit einem heutigen Fremdwort als das, was sie ist: Egoismus, eben Selbstliebe.

Und dann wir auch die Metapher von dem Treppenhaus im obigen Foto klar: zum Licht geht es Stufe um Stufe nach oben – zu Gott.

Und Stufe um Stufe gehen wir buchstäblich aus unserem Schneckenhaus hinaus – in die Freiheit der Erkenntnis.

Wie eine Schnecke kommen wir aus unseren Gewohnheiten heraus und sehen auf einmal: die Wirklichkeit außerhalb unseres Egos.

Wer also zum Licht Gottes strebt, ist kein lebensmüder Hinterwäldler, sondern gerade einer, der die Welt entdeckt.

Ja, die umgekehrte These stimmt: Religion ist nicht Suchtmittel zur Selbstbenebelung, sondern allererste Erkenntniskraft, um überhaupt die Wirklichkeit zu erkennen.

Wer das Licht der Erkenntnis will, muss die Eigenliebe überwinden.

Wie konnten die unheilvollen Kommunisten nur unsere Gesellschaft mit ihrem Materialismus vergiften und uns einreden, wir wären rückständig? Genau das Gegenteil stimmt.

Lasst uns beten:

Lieber Jesus, baue dein Reich – und bekehre die armen Materialisten! Amen.

 

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