Heidenmission: ein großes Wunder Gottes!

Jesus ist das Licht der Völker!

Berlin, 13.Januar 2018

Was wir heute als vollkommen selbstverständlich ansehen, ist eigentlich die größte Verrücktheit der Weltgeschichte – genau genommen.

Aus dem jüdischen Volk am Rande des Mittelmeeres, eingekeilt durch arabische Stämme im Osten – im Hass gegen ihren Gott verzehrt – heraus ist die Mission unter den fremden Völkern weder psychologisch noch geographisch oder ethnologisch oder sonst wie zu erklären – außer durch das Wirken Gottes.

Jesus war Jude wie alle Apostel. Und ER sagte laut dem Evangelisten Matthäus (15.Kapitel, Vers 24) zu einer heidnischen Frau ganz klar:

Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israels gesandt.

Nun, die gute Heidin hatte dennoch Erfolg – Jesus hatte ein Erbarmen mit ihr (Verse 25-28).

Auch die Heiden zur Zeit Jesus wussten, dass sie als unrein galten und der Umgang mit ihnen verboten war; deshalb beten wir auch heute noch in der Heiligen Liturgie mit dem römischen Hauptmann von Kafarnaum:

Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst, sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. (Evangelist Matthäus, 8.Kapitel, Vers 8)

Wie stark die Juden ihre Reinheitsgebote beachteten, zeigt auch ein Geschehnis in der Apostelgeschichte. Petrus soll in das Haus des römischen Hauptmanns Kornelius eintreten. Petrus bekennt daraufhin:

Ihr wisst, dass es einem Juden nicht erlaubt ist, mit einem Nichtjuden zu verkehren oder sein Haus zu betreten (Apostelgeschichte 10.Kapitel, Vers 28a).

Aber in einer Vision (10.Kapitel V.9-16) belehrte ihn Gott darüber, dass er die Frohe Botschaft von der Vergebung der Sünden auch den unreinen Heiden bringen darf:

mir aber hat Gott gezeigt, dass man keinen Menschen unheilig oder unrein nennen darf.(V.28b)

Es ist die klare Wegweisung Gottes, die dann der Völkerapostel Paulus zum Siege führt, indem er den damaligen Weltkreis bereiste und überall Gemeinden gründete.

Rein menschlich gesehen ist es bis heute nicht zu verstehen: religiöse, ethnische und geographische Gründe sprechen eindeutig dagegen, dass Jesu Wort einmal Wirklichkeit werden sollte, als er prophetisch vorhersagte:

Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern (Matthäusevangelium, 28.Kapitel, Vers 19a).

Heute ist dieses Wort Jesu praktisch erfüllt: allein über das Internet kann das Evangelium überall hin kommen.

Aus dem äußersten Krähwinkel der antiken Welt durch das Kreuz in die ganze Welt katapultiert: das geht nur durch den lebendigen Gott! Amen.

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