Sprungbereite Häresie: wann wird die DBK sie offen rechtfertigen?

Papa Emeritus vs. deutsche Ortskirche

                                                                                          Berlin, 12.Februar 2018

Während der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Josef Ratzinger, kräftig und gut, den Priesternachwuchs von vielerlei Schaden bewahren wollte (z.B. in seinem Brief vom 1. Oktober 1986: Brief über die Seelsorge an Homosexuellen ) und mehr als einmal energisch eingriff, als er unser deutscher Papst war, übten sich viele seiner Landsleute in „sprungbereiter Feindseligkeit“( Sprungbereite Feindseligkeit), auch indem sie Schritt für Schritt aushöhlten, was depositum Fidei ist: unantastbares Glaubensgut der una, sancta, catholica et apostolica Ecclesia.

Dabei ist Homosexualität eine schwere Sünde, wie andere auch: Ehebruch, Diebstahl und Mord. Nur eben noch einfacher zu erkennen, weil sie gegen die Natur gerichtet ist, eben contra naturam.

Mit einem Wort: unser Papa Emeritus riss diesen Früchte aus – und der Mittelbau der deutschen Ortskirche mit dem bischöflichen Stillschweigen baute wieder auf. Und, wie es scheint, gewinnt vollkommen die Oberhand. Etwas zu segnen, was Gott niemals segnen kann, ist ein beispielloser Kulturbruch, ja, eine Menschheitskatastrophe.

In den folgenden Beispielen, die sich beliebig vermehren lassen, geht es mir nicht darum, die armen Menschen, die dahinter stehen, bloß zu stellen oder sie zu verfolgen. Nie werde ich Namen nennen, denn es geht um die Ortsbischöfe, die dem bösen Treiben nicht nur tatenlos zu sehen, sondern es wohlwollend begleiten.

Dabei ist diesen Irrlehrern vollkommen egal, wie die armen Sünder in den Himmel kommen sollen: Sünde wird einfach gerechtfertigt, ja totgeschwiegen.

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Erstes Beispiel ist mein Heimatbistum Berlin; und dort stellt die ‚Jugendseelsorgekonferenz des Erzbistums Berlin‘ schon im Januar 2010 eindeutig fest:

Außerdem ist es nach unserer Erfahrung nicht möglich, einerseits homosexuelle Jugendliche nicht zu diskriminieren bzw. vor Diskriminierung zu schützen und andererseits praktizierte Homosexualität zu verurteilen. […] Dies können wir auch aus pastoralen Gründen nicht vertreten, da die Kirche Heilsgemeinschaft für alle Menschen sein will. (zitiert nach BDKJ Pastoralplan)

Das Zitat erlaubt nur einen Schluss: Jugendseelsorger, die nach diesem Pastoralplan arbeiten, vermitteln die kirchliche Lehre nicht. Punkt.

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Zweites Beispiel: Erzbistum München und Freising unter Kardinal Marx, der Anfang Februar 2018 anregte, homosexuelle Paare zu segnen ( Marx für Homo-Segnung ). Ganz offen wird für einen ‚LGBT‘-Gottesdienst geworben, den es seit 2002 gibt, der also gerade vor einem Jahr fünfzehnjähriges Jubiläum feierte:

Eucharistiefeier jeden 2. Sonntag im Monat um 18.45 Uhr in St. Paul an der Theresienwiese

Wir sind eine LGBT Gemeinde, die sich in München einmal im Monat zum katholischen Gottesdienst trifft. Querr-Gottesdienst in München

Am Rande der Familiensynode 2015 im Vatikan veranstaltete, unter Federführung des stärksten Befürworters diese Queer-Gottesdienstes, die katholische LGBT-Bewegung einen Konferenz ( LGBT-Konferenz in Rom). Jetzt, so scheint ist, sind die Mauern mindestens der deutschen Ortskirche eingestürzt.

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Das größte und reichste Bistum Deutschlands ist Köln – und besonders verwegen, wenn es um den krassen Verstoß gegen die kirchliche Lehre geht.

Unter der Rubrik ‚Homosexuellenseelsorge im Erzbistum Köln‘ verweist man auf seine über zwanzigjährige Erfahrung; glasklar formuliert das Anliegen dessen Leiter:

Die Anerkennung und den Schutz der sexuellen Identität jedes Menschen sieht er als zentrale Anliegen im Aufgabengebiet der Homosexuellenpastoral. Erzbistum Köln

Mit ’sexueller Identität‘ von Homosexuellen als Homosexuelle kann nicht ihre Heterosexualität gemeint sein, die geschützt werden soll. Nein, die Kirche schützt den armen Sünder letztlich vor dem befreienden Evangelium.

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Bei allen drei Beispielen ist klar: der Sünder wird nicht zur Umkehr gerufen. Stattdessen produziert der kirchliche Mittelbau mit seinen Pastoralreferenten und Assistenten einen verstockten Sünder nach dem anderen.

Nein, Feindbild dieses assistiertem Seelenmordes sind wir Christen.

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