Offener Brief an seine Exzellenz Franz Lackner

Bitte unterstützen Sie Bischof Laun und tun Buße!

Berlin, 17.Februar 2018

Sehr geehrte Exzellenz Erzbischof Lackner,

am Tag vor Aschermittwoch habe Sie Ihren Weihbischof Emeritus, Andreas Laun, öffentlich auf das Schwerste gerügt. Ich möchte Ihnen hiermit meine äußerste Entrüstung mitteilen und Sie fragen:

          Wo haben Sie in Ihrer Erklärung auf kathpress (https://www.kathpress.at/goto/meldung/1598696/kardinal-kz-vergleich-von-laun-ist-inakzeptabel ) die Religionsfreiheit verteidigt, die katholische Lehre zu verkündigen, nach welcher gelebte Homosexualität eine Todsünde ist (vgl. KKK 2357)?

          Wo haben Sie versucht, Verständnis für die Wortwahl ‚KZ‘ und ‚Mafia‘ zu finden und versucht, Ihren Weihbischof im Gesamtzusammenhang seiner längeren Äußerung auf kath.net (http://kath.net/news/62697 ) zu verstehen, der allgemein die verschiedensten Todsünden wie auch Rassismus und Antisemitismus aufzählte, damit gerade niemand ihn so missverstehen konnte, er wolle nur homophob gleichgeschlechtliche Zuneigung geißeln?

          Wie wollen Sie der massiven Kriminalisierungsdrohung begegnen, welcher Weihbischof Laun seit einigen Jahren regelmäßig ausgesetzt ist?

          Halten Sie etwa die öffentliche Herabsetzung Ihres vormals Untergegebenen, wie sie regelmäßig erfolgt, für angemessen?

          Ist Ihnen etwa das wunderbare Buch von Weihbischof Laun unter dem Titel ‚Homosexualität aus katholischer Sicht‘(Eichstätt ²2001) nicht bekannt, dessen Herausgeber und Co-Autor er ist und das nicht nur mit einem liebevollen Gebet beginnt, sondern auch auf Therapiemöglichkeiten wie NARTH hinweist?

          Was glauben Sie gewonnen zu haben, wenn Weihbischof Laun aufgrund Ihrer allzu grausamen Worte schweigen sollte?

Also, hier in Berlin-Steglitz, lieber Herr Erzbischof, gibt es aufgrund des so genannten ‚demografischen Wandels‘, auch Vergreisung genannt, keine Kinderwagen mehr, weil es keine Kinder mehr gibt.

Ein mutiger Einsatz für das ungeborene Leben und gegen den Gender-Wahnsinn ist uns hier in Berlin mehr als Recht: Menschen, die noch nicht verstehen möchten, dass es ohne Kinder keine Zukunft gibt, sollten allen wohlmeinenden Menschen guten Willens gestohlen bleiben.

Solche tollen und mutigen Bekenner, die sich Jahr für Jahr von hasserfüllten so genannten Antifaschisten auf das Übelste beschimpfen, mit Farbkondomen bewerfen und mit Buttersäure bespritzen lassen, brauchen wir Katholiken mehr denn je: Bischof Laun hat alle  Ehre verdient!

Und welche Rolle möchten Sie dabei spielen: die des öffentlichen Mundtotmachers und Rufmörders?

Tun Sie bitte Buße solange es nicht zu spät ist – mein Gebet ist Ihnen sicher, so wie die Vergebung des barmherzigen Herrn Jesus, denn ohne Umkehr und Reue gibt es keine Barmherzigkeit: weder für homosexuelle Paare noch für hartherzige Kirchenfürsten im Doppelpack!

Gottes reichen Segen!

Ihr

Stephan Gröne

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