Der schwarze Kontinent sieht klar

Kardinal John Onaiyekan kritisiert den dekadenten Westen

Berlin, 5.Februar 2018

Neben Robert Cardinal Sarah aus Guinea hält uns Westler jetzt ein zweiter Kirchenmann Afrikas den Spiegel vor. Und das ist nicht wohlfeil, sondern mutig, weil der bitterarme Kontinent von unseren Spendengeldern nicht gering abhängig ist.

Im Österreichischen Rundfunk ( Kardinal im ORF ) schreibt er uns ins Stammbuch:

Was Homosexualität betrifft, sei der gesellschaftliche Konsens unter Christen und Muslimen in Nigeria klar, nämlich ablehnend, so Onaiyekan. Homosexualität steht in vielen afrikanischen Ländern sogar unter Strafe – auch in Nigeria. Die Kirche solle homosexuelle Menschen „nicht dämonisieren“, doch die Kirchendoktrin ist für ihn in der Frage unmissverständlich, davon abzuweichen keine Option.

Während die jungen (im Vergleich zu Europa) afrikanischen Ortskirchen vor Kraft kaum laufen können, würden sich in Europa

die Kirchen zunehmend leeren und viele Menschen gar nicht mehr hingehen.

Und den Glaubensmangel im ‚Alten Europa‘ spricht er an:

Auch die Tatsache, dass nicht länger klar ist, was es heißt, Christ zu sein, sollte uns Sorgen machen.

Beten wir für unsere Hirten, damit sie so tapfer dabei bleiben. Amen.

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