Die neueste Augenwischerei von Kardinal Kasper

Bitte tun Sie Buße, lieber Walter Cardinal Kasper!

Berlin, 6.Februar 2018

Im großen Interview auf der offiziellen Website des Medienmagazins vaticannews.va zu seinem 85.Geburtstag (Gottes reichen Segen! Kardinal Kasper zu Amoris laetitia) gibt es Bedenkenswertes zu lesen. Es geht um Amoris laetitia und dabei um die Frage, ob dieses päpstliche Schreiben die katholische  Lehre verändert.

Seine Eminenz Cardinal Kasper meint, Papst Franziskus hätte mit Amoris laetitia die

praktische Doktrin sozusagen etwas erneuert, und das hat er durchaus auf der Spur des Papstes Johannes Paul II. getan.

Und:

Ich kenne kein solches Dogma, das besteht in Bezug auf die Kommunion der wiederverheirateten Geschiedenen; das ist eine kirchliche Disziplin, zweifellos, aber kein Dogma. Also von Häresie zu reden, ist völlig abwegig.

Geht es bei der Frage der wiederverheiratet Geschiedenen also nur um praktische Fragen der Pastoral, wie der eine das tut und der andere Einzelfall so zu handhaben ist?

Wir erinnern uns: Ehebruch ist nach den Zehn Geboten verboten! Den König Herodes Antipas wegen seines Ehebruchs zu schelten, kostete Johannes den Täufer seinen Kopf – und Papst 1530 ganz England, als er Heinrich VIII. die Annullierung der bisherigen Ehe verweigerte.

Ehebruch ist ein so genanntes absolutes moralisches Negativum: ein bestehendes hohes Gut wie die Ehe (oder das Leben), darf nicht zerstört werden, weil das, was ohnehin da ist, geschützt werden muss.

Das Kirchenrecht erklärt klar:

Can. 915 — Zur heiligen Kommunion dürfen nicht zugelassen werden Exkommunizierte und Interdizierte nach Verhängung oder Feststellung der Strafe sowie andere, die hartnäckig in einer offenkundigen schweren Sünde verharren,

Wer schwer gesündigt hat, darf nicht zur Kommunion gehen. Punkt.

Und das, lieber Herr Cardinal Kasper, ist ein Dogma.

So können Sie – und wir alle – im schönen ‚Katechismus der Katholischen Kirche‘ lesen:

Was eine schwerwiegende Materie ist, wird durch die zehn Gebote erläutert, entsprechend der Antwort Jesu an den reichen Jüngling: „Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen“(KKK 1858).

Die Zehn Gebote zu brechen, verstößt nicht nur gegen die guten Sitten in Deutschland, sondern ist ein Verstoß gegen die ethischen Vorstellungen praktisch aller Weltreligionen!

Fastenzeit ist Zeit zum Umkehren: mein Gebet haben Sie, lieber Cardinal!

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