Britische Priestervereinigung gegen Gender-Mainstreaming

CCC bekräftigt die katholische Ehelehre

Berlin, 16.März 2018

Rund 500 britische Diakone und Priester fordern in einer Erklärung vom 28.Februar 2018 Aufklärung über das so genannte Gender-Mainstreaming und verpflichten sich dazu, geistliche Wegweisung zu geben ( Confraternity gegen Gender).

Die Wochenzeitung ‚Die Tagespost‘ bietet eine Übersetzung in Auszügen, von denen ich mit freundlicher Genehmigung wiederum Auszüge bringe ( Tagesporst zu CCC)


Als katholische Priester und Diakone verpflichten wir uns, die katholische Lehre auf diesem Gebiet zu verkünden und die besonders Betroffenen mit pastoraler Nächstenliebe zu betreuen.

Der „Transgenderismus“ sei eine „dringende pastorale Frage“ geworden, bei der es für den Klerus „schwierig“ sein könne, eine Reaktion zu finden, die „sowohl pastoral einfühlsam als auch der katholischen Lehre treu ist“.

Im Gegensatz dazu sei der Kern der Genderideologie die Behauptung, dass „unsere Seele oder unsere psychischen und seelischen Fähigkeiten in ihrem Geschlecht oder ,Gender‘ im Widerspruch mit unserem gut funktionierenden Körper stehen können“. Eine „kleine Minderheit“ von Menschen nun finde es tatsächlich schwer „ihr eigenes Geschlecht zu akzeptieren“ und bemühten sich darum, als Angehörige des anderen Geschlechts identifiziert zu werden oder ließen sogar eine Art „Genderumwandlung“ an sich vornehmen. Solche Personen „müssen einfühlsam, aber auch ehrlich behandelt werden“, sagten sie. Eine Lösung wäre nicht „in der Ablehnung ihrer Körper oder deren medizinischen ,Korrektur‘“ gefunden, sondern in der Auseinandersetzung mit den emotionalen und gesellschaftlichen Faktoren, die tatsächlich diese Verfremdung, die sogenannte ,Genderdysphorie‘, verursachen“.

Die Geistlichen kritisieren zudem, wie Befürworter der Genderideologie „ihr Anliegen durch Polemik und Propaganda oftmals voranzutreiben suchen“, was den Menschen, die „zutiefst aufgewühlt“ seien und deren Lage Geduld und Entgegenkommen erfordert, nicht wirklich helfe. Sie wiesen darauf hin, dass jene, die eine Genderumwandlung hinter sich haben, sie zumeist eines Tages „bereuen“– zudem könne diese „eine erhebliche Auswirkung auf ihre psychische Gesundheit“ haben. Daher sei in diesen Situationen die wohltätigste Reaktion nicht, dass man jemanden zur „Umwandlung“ ermutige, sondern es sei abzuwarten, zu beten und zu überlegen. Das gelte vor allem bei Heranwachsenden, bei denen eine derartige Ideologie „echten Schaden“ anrichten könne. „Ganz besonders unakzeptabel“ sei es, wenn Kinder ermuntert würden, sich operieren zu lassen oder Hormone zu nehmen.

 

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