Die Scharia gehört nicht zu Deutschland!

Grundgesetz kontra Scharia: so muss diskutiert werden

Berlin, 25.März 2018

Wir können nicht ernsthaft die Religionsausübung der frommen Moslems verbieten; Religionsfreiheit gehört zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Wer wirklich solche Hasssätze wie ‚Die Türken gehören nicht zu Deutschland'(A. Gauland) oder törichte Dummheiten wie ‚Der Islam gehört nicht zu Deutschland'(H. Seehofer) ausspricht, spaltet Deutschland.

Jetzt mal ehrlich: wir haben sehr großes Glück mit unseren Türken! Es sind auch Aleviten und gehören also nicht dem traditionell aggressiven arabischen Islam à la Saudi-Arabien & Co. an.

Sicher ist die Demokratie in der Türkei von zweifelhafter Art, aber eine liberale Mittelschicht ist vorhanden, die Freiräume ausfüllt. Und die deutschen Türken – und von den vielen guten Deutschtürken wie Ismail Tipi und Cem Özdemir ganz zu schweigen – sind insgesamt eine Bereicherung für unser Land.

Saudi-Arabien ist finsteres Mittelalter.

Wenn wir also über den Islam diskutieren, dann über die Scharia, die in keiner Weise mit dem Grundgesetz konform geht.

Machen wir es also wie die klugen Österreicher: verpflichten wir die hauptamtlichen Moslems (Prediger, Sekretäre, Religionslehrer etc.) per Gesetz zum Eid auf unsere Verfassung – und gut ist.

Wer so pauschal über den Islam urteilt wie Gauland und Seehofer, würgt jede vernünftige zielführende Diskussion ab – und spaltet Deutschland. Und letzten Endes spült diese Dummköpfe Wasser auf die Kanäle aller so genannten Gutmenschen, die glauben, der Islam an und für sich sei ‚Friede, Freude, Eierkuchen‘.

Wir brauchen keine Diskussion über ‚den‘ Islam, sondern über die Scharia.

In Wikipedia können wir lesen ( Wiki zu Scharia ):

Die Islamwissenschaftler Otto Spies und Erich Pritsch sehen in der Gültigkeit der Scharia einen grundsätzlichen Unterschied zum europäischen Recht:

„Rechte und Ansprüche der Menschen erscheinen grundsätzlich nur als Reflexe religiöser Pflichten. Daher ist die Freiheit des Einzelnen im Scheriatrecht weit mehr eingeschränkt als im abendländischen Recht. Während hier alles erlaubt ist, was nicht gesetzlich verboten ist, verbietet der Islam alles, was nicht gesetzlich erlaubt ist. Er kennt daher auch nicht den unser heutiges Recht beherrschenden Grundsatz der Vertragsfreiheit; zulässig ist nur der Abschluß von Verträgen, die scheriatrechtlich erlaubt sind.[33]

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