Judas Iskariot: Todsünder schlechthin

Gerade zu Ostern: viel Irrlehre zur Guten Botschaft

Berlin, Ostersonntag 2018

Man reibt sich die Augen: in der heutigen ‚Welt am Sonntag‘ wird Judas Iskariot, der Apostel, der Jesus mit einem Kuss verriet, reingewaschen.

Aber leider auch in einer Buchbesprechung von Benedikt Bögle über ein Werk des Jesuiten Wrembek zu Judas in der aktuellen Ausgabe der katholischen Wochenzeitung ‚Die Tagespost‘ vom 28.3.2018 ( Tagespost zu Judas ). Wir lesen dort:

Wrembek fragt vielmehr nach dem Schicksal des Judas. Ist er in Ewigkeit verdammt? Oder wurde er erlöst? Indem der Jesuit diese Frage stellt, fragt er gleichzeitig nach dem Heil der ganzen Menschheit. 

Obwohl das Urteil Jesu‘ über Judas Iskariot glasklar lautet:

Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre. (Evangelist Matthäus, 26.Kapitel, Vers 24)

Klarer hat Jesus nie einen Menschen verdammt. Das Urteil der Kirchenväter von Irenäus von Lyon an ist ebenfalls einhellig: Judas starb ohne Vergebung als Verräter.

Warum also diese scheinbar menschfreundlichen Worte? Warum sollen wir nicht ertragen können, dass Gott nicht nur barmherzig mit den Reumütigen, sondern auch gerecht über den Hochmütigen ist?

Der Jesuit Wrembek lehrt die Allversöhnung, die schlimmste aller Ketzereien, wenn stimmt, was der Tagespost-Autor Benedikt Bögle zusammenfassend schreibt:

Für Wrembek ist das Gericht Gottes wie auch die „Strafe“ der Hölle nie Verdammnis. Es ist heilendes, wenn auch schmerzhaftes Zwischenstadium hin zur endgültigen Herrlichkeit.

Mit einem Wort: Hölle und ewige Verdammnis sind Glaubensartikel, die im Wunschkatalog der Allversöhnung nicht geschrieben stehen.

Beten wir für den Irregeleiteten B. Bögle und den armen Jesuiten Wrembek! Amen.

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