Anselm Grün ist für jede Irrlehre offen

Beten wir für diesen armen Mönch, damit er zum Stillschweigen verurteilt wird!

Ostermontag 2018

Wie kaum an einem anderen Fest, sind die Zeitungen voller Irrlehren. So, als schämten sich die Herren und Damen Redakteure, überhaupt etwas vom Christentum zu schreiben.

Der Benediktiner Anselm Grün ist einer der Liberalisten Kirchenleute schlechthin: wahrscheinlich gibt es keinen Glaubenssatz, der von ihm nicht umgedeutet wird.

Seine Deutung des Christentums geht nicht vom katholischen Lehramt mit dem Katechismus aus, nein, sein Lehrer ist der Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung.

In einem Interview am Karsamstag mit der ‚Augsburger Allgemeinen‘  ( Grün will Päpstin ) sagt er:

Grün: Damals ging eine ganze Reihe von Mitbrüdern zu Karlfried Graf Dürckheim. Das war ein Therapeut, der Zen-Meditation mit Jung’scher Psychologie verbunden hat. Ich habe mich in das Werk des Schweizer Psychiaters Carl Gustav Jung eingelesen, habe viel meditiert.

Und Carl Gustav Jung war tief in okkulte Techniken sowie Astrologie verstrickt, wie Wikipedia schreibt (Wiki zu C.G.Jung ):

Verbindung von Psychologie und Astrologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über Jahrzehnte beschäftigte sich C. G. Jung nach eigener Aussage mit Astrologie. 1911 hiess es in einem Brief an Sigmund Freud:

Meine Abende sind sehr in Anspruch genommen durch die Astrologie. Ich mache Horoskopberechnungen, um dem psychologischen Wahrheitsgehalt auf die Spur zu kommen. Bis jetzt einige bemerkenswerte Dinge, die Ihnen gewiß unglaublich erscheinen werden. Bei einer Dame ergab sich durch die Berechnungen der Gestirnstellungen ein ganz bestimmtes Charakterbild mit einigen detaillierten Schicksalen, das aber nicht ihr zugehörte, sondern ihrer Mutter; dort aber saß die Charakteristik aber wie angegossen. Die Dame leidet an einem außerordentlichen Mutterkomplex. Ich muß sagen, daß in der Astrologie eines Tages sehr wohl ein gutes Stück Wissens von Ahnungs wegen, das an den Himmel geraten ist, entdeckt werden könnte.[…].[199]

Und auch was das Lehramt dem weiblichen Geschlecht vorenthält, interessiert ihn nicht wirklich:

Grün: Es gibt keine theologischen Gründe, die gegen eine Abschaffung des Zölibats oder gegen Priesterinnen, Bischöfinnen oder eine Päpstin sprächen.

Doch es gibt sie, weshalb der heilige Papst Johannes Paul II. 1994 in dem Dokument Ordinatio Sacerdotalis (JPII zur Priesterweihe ) lehramtlich endgültig feststellte:

4. Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu.

Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.

Nun, wie Petrus seine Menschenfurcht erkannte und Buße tat, so ist dies auch allen anderen Menschen möglich. Für die vielen schlimmen unheilvollen Bücher von Pater Grün ist als Kirchenstrafe sich Stillschweigen zu übertrieben.

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