Fatima-Geißeln für die Bekehrung von Erzbischof Koch

Sühne für die schweren Sakrilegien

Berlin, 21.April 2018

Ihre Exzellenz, sehr geehrter Herr Erzbischof Heiner,

noch nie hat es einen katholischen Bischof gegeben, der gleichgeschlechtliche Schande nicht nur verharmlost, sondern diese schwere Sünde sogar leugnet, also so einen wie Sie es sind. Mein Gott ist der lebendige Gott, der so üble Sakrilegien, wie Sie sie verbreiten, nicht duldet – wie schon in Sodom und Gomorra geschehen.

Feuer auf meine Heimatstadt habe ich nicht so gerne; das letzte Feuer vom Himmel ist Gott sei Dank mehr als siebzig Jahre her.

Die Beschwerde nach Rom (s.u.) werde ich nicht abschicken, sondern ab heute Buße für Sie tun: das bewährte Fatima-Geißeln in Gestalt von hellgrünen Brennnesseln (wie sie Schwester Lucia empfiehlt) jeden Samstag mit einem Barmherzigkeitsrosenkranz für Ihre Bekehrung!

 

Gottes reichen Segen!

Ihr

Stephan Gröne

 

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Verstöße von Erzbischof Koch gegen das Kirchenrecht nach CIC 747. 2; 750.2; 753 und vor allem 768.1 betreffs der Kirchenlehre zur Homosexualität sowie als Tatstrafe CIC 1364.1

Im Folgenden geht es um meine Beschwerde gegen Erzbischof Heiner Koch aufgrund seiner mangelnden Treue zur Verkündigung der Kirche über die offenbare Sünde der Homosexualität.

Meine Beschwerde gliedert sich wie folgt: 1) Aufweis der betreffenden Paragrafen des CIC, 2) Kirchenlehre zur Homosexualität, 3) Öffentlicher Beweis über die Verfehlungen von Heiner Koch, 4) Fazit

 

  1. Kirchenrecht zur authentischen Verkündigung des Evangeliums

CIC 747 „§ 2. Der Kirche kommt es zu, immer und überall die sittlichen Grundsätze auch über die soziale Ordnung zu verkündigen wie auch über menschliche Dinge jedweder Art zu urteilen, insoweit die Grundrechte der menschlichen Person oder das Heil der Seelen dies erfordern.

CIC 750 § 2. Fest anzuerkennen und zu halten ist auch alles und jedes, was vom Lehramt der Kirche bezüglich des Glaubens und der Sitten endgültig vorgelegt wird, das also, was zur unversehrten Bewahrung und zur getreuen Darlegung des Glaubensgutes erforderlich ist; daher widersetzt sich der Lehre der katholischen Kirche, wer diese als endgültig zu haltenden Sätze ablehnt.

Can. 753 — Die Bischöfe, die in Gemeinschaft mit Haupt und Gliedern des Kollegiums stehen, sind, sei es als einzelne, sei es auf Bischofskonferenzen oder auf Partikularkonzilien versammelt, wenn sie auch Unfehlbarkeit in der Lehre nicht besitzen, die authentischen Künder und Lehrer des Glaubens für die ihrer Sorge anvertrauten Gläubigen; die Gläubigen sind gehalten, diesem authentischen Lehramt ihrer Bischöfe mit religiösem Gehorsam zu folgen.

Can. 768 — § 1. Die Verkündiger des Wortes Gottes haben den Gläubigen vor allem darzulegen, was zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen zu glauben und zu tun nötig ist.

Can. 1364 — § 1. Der Apostat, der Häretiker oder der Schismatiker ziehen sich die Exkommunikation als Tatstrafe zu, unbeschadet der Vorschrift des can. 194, § 1, n. 2; ein Kleriker kann außerdem mit den Strafen gemäß can. 1336, § 1, nn. 1, 2 und 3 belegt werden.

 

  1. Kirchenlehre über die gelebten Homosexualität

Im Alten Testament ist der Topos ‚Sodom und Gomorra nach Gen 18f‘ deutlich genug. Im Neuen Testament sagt der Völkerapostel in Röm 1,27f Entsprechendes.

Der Katechismus der Katholischen Kirche lehrt in KKK 2357 deutlich: „Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet [Vgl. Gen 19, 1-29; Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10.], hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, „daß die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind“ (CDF, Erkl. „Persona humana“ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.“

Unabhängig, ob es eine genetische Veranlagung gibt oder nicht, ist die homosexuelle Handlung niemals gut. Der homosexuell veranlagte Christ, der seine sexuelle Versuchung zur homosexuellen Unzucht nicht bekämpft, sündigt schwer.

Als ordinierter Kleriker hat Erzbischof Heiner Koch zweifelsohne Kenntnis von der geltenden Kirchenlehre.

 

III.          Die öffentliche Verkündigung von Erzbischof Heiner Koch über Homosexualität

Erzbischof Koch sagt in aller Öffentlichkeit, dass er von der kirchlichen Lehre auf dem wichtigen Feld der Homosexualität gar nichts hält. In keiner Weise spricht er von der Sünde der gleichgeschlechtlichen Unzucht, weshalb die notwendige Umkehr des Sünders entfällt.

Mit einem Wort: es braucht gar keine Frohe Botschaft von der Sündenvergebung mehr, weil es gar keine Sünde gibt.

 

  1. Beleg: Interview am 26.12.2017 im ‚Tagespiegel‘

Im Leitmedium der Hauptstadt, der Tageszeitung ‚Der Tagesspiegel‘, sagte er am 26.12.2017, also zu Weihnachten: „Die Liebe zwischen Mann und Mann oder Frau und Frau und die zwischen Mann und Frau, die Eltern werden wollen, ist zu unterschiedlich, als dass ich dafür denselben Begriff wählen würde.“[1]

Was meint er? Er meint, dass es solche und solche Liebe gibt. Aber eben Liebe.

Nein, von Sünde, von Sünde überhaupt, ist im gesamten Interview nicht die Rede. Gott wird Mensch, um Sünder (Ehebrecher, Räuber, Mörder und unzüchtige Homosexuelle) zu retten – das kommt weder dem Wortlaut noch dem Sinne nach vor.

Dann sagt er: „Bei der Ehe für alle weiß ich, dass für viele die Wertschätzung für gleichgeschlechtliche Liebe das Hauptziel war. Dass dahinter Erfahrungen stehen, diese Wertschätzung nicht erlebt zu haben, tiefe Verletzungen, und dass wir als Kirche da auch Schuld haben, ist unstrittig.“(Ebd.)

Mit einem Wort: Schuld tragen nicht die offenbaren Sünder, die offenbare Schande mit ihrem eigenen Geschlecht treiben.

Nein, Schuld trägt die Kirche. Nicht der Sünder ist sündig, sondern die Kirche trägt ihre Schuld.

 

  1. Beleg: Interview mit der linken Tageszeitung taz vom 30.1.2017

Ein Jahr zuvor sprach Erzbischof Heiner Koch mit der linken Tageszeitung ‚taz‘ am 30.1.2017 – also eine Woche nach der Verabschiedung des ‚Wortes der deutschen Bischöfe‘ am 23.1.17.

Auf die Frage des Journalisten „Aber geht denn die katholische Kirche auf solche Partnerschaften zu?“, antwortet Koch: „Ich will alle Formen des Zusammenlebens unterstützen, die dem Menschen dienen und Verbindlichkeit schaffen in dieser Gesellschaft. Trotzdem würde ich aus einem Einzelfall, der sehr positiv sein kann, nie eine Regel machen. Ich glaube, für ein Kind ist es das Beste, wenn es mit Vater und Mutter groß wird.“[2]

 

  1. Beleg: Pastoralplan der Jugendseelsorgekonferenz 2010

Die ‚Jugendseelsorgekonferenz des Erzbistums Berlin‘ stellte schon im Januar 2010 eindeutig fest: „Außerdem ist es nach unserer Erfahrung nicht möglich, einerseits homosexuelle Jugendliche nicht zu diskriminieren bzw. vor Diskriminierung zu schützen und andererseits praktizierte Homosexualität zu verurteilen. […] Dies können wir auch aus pastoralen Gründen nicht vertreten, da die Kirche Heilsgemeinschaft für alle Menschen sein will.“[3]

Das Zitat erlaubt nur einen Schluss: Jugendseelsorger, die nach diesem Pastoralplan arbeiten, vermitteln die kirchliche Lehre nicht.

Erzbischof Koch ist seit September 2015 Hirt des Bistums und somit dafür verantwortlich.

 

  1. Fazit

Erzbischof Heiner Koch ist mit sofortiger Wirkung seines Amtes zu entheben, womit nach CIC 1364.1 die Tatstrafe der Exkommunikation öffentlich bekundet wird. Zudem ist sein Ausscheiden aus dem Klerikerstand nach CIC 1364.2 zu prüfen.

[1] https://www.tagesspiegel.de/politik/erzbischof-heiner-koch-der-grosse-wurf-heisst-freiheit-fuer-die-familie/20789090.html

[2] http://www.taz.de/Berlins-Erzbischof-Koch-ueber-Homoehe/!5375413/

[3] http://www.bdkj-berlin.de/site-bdkj-berlin.de/assets/files/2612/pastoralplan-kinder-jugend-erzbistum.pdf

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