Warum soll Brackwasser die Quelle verseuchen?

Jesu Blut ist unersetzlich!

Berlin, 8.Juni 2018

Anlässlich dem heutigen Herz-Jesu-Fest bitte ich um Aufmerksamkeit für folgende Gedanken, denn nur durch das Blut Jesu haben wir Gott letztlich – durch die Sakramente, die wie Kanäle der Gnade sind.

Also, Brackwasser ist eine Vermischung von gutem trinkbarem Süßwasser mit Meerwasser. Da der Salzgehalt des Meerwassers deutlich höher ist, wird das Brackwasser ungenießbar, ja sogar schädlich für die menschliche Gesundheit.

Gleich nach meiner Bekehrung pilgerte ich für zwei Monate nach Israel, dem schönsten Land der Welt. Dort gibt es das Wunder der blühenden Wüste durch das Sammeln des Morgentaus für jede einzelne Pflanze.

Und es gibt die Torheit am Rande des Mittelmeeres auf schlechtem Boden Wassermelonen zu züchten, die mittels von selbst gebohrten Brunnen aufwändig gewässert werden müssen.

Und was passiert dort genau? Richtig, der an sich fruchtbare Boden muss nach und nach versalzen, weil Meerwasser gesetzmäßig durch die Schwerkraft nachsickert: das gute Wasser wird nach oben gepumpt, verdunstet im heißen Sommer des Nahen Ostens und wird durch das Meerwasser ersetzt, das in den Hohlraum nachströmt.

Und genau so etwas geschieht heute mit dem wichtigsten Sakrament der Kirche: der Eucharistie. Unsere Quelle des lebendigen Wassers wird unbrauchbar, weil schlechtes Wasser ständig die Kanäle verstopft und brauchbar macht.

 

  1. Die Eucharistie braucht die gute Absicht des Priesters

Das große Wunder der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut unseres Herrn Jesus ist dann in Gefahr, wenn der Priester nicht mehr tun will, was die Kirche tut. Wenn also der Priester selbst nicht mehr an die Wandlung von Brot und Wein glaubt, dann vollzieht sich das Wunder nicht. Wenn der mutmaßliche Spender also ein Protestant im katholischen Gewand ist, dann haben wir ein Problem.

 

2. Die Eucharistie braucht das gläubige Herz des Kommunikanten

Damit ein Sakrament seine Gnadenkraft entfalten kann, braucht es Glauben. Denn aus sich heraus kann es nicht zum Guten wirken, es braucht das gläubige Herz. So wie die Eucharistie im Stand der Todsünde das Gericht wirkt. Wenn in der öffentlichen Diskussion die Verteidiger des Glaubens in einer schier so kleinen Minderheit sind, dass sie es kaum wagen, deutliche Worte zu sagen – wo bleibt da der Glaube?

 

3. Jesu Worte sind eindeutig

Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.(Joh 6,53b)

Jeder, der das Leben haben will, muss also sakramental mit Jesus verbunden sein – jedenfalls dann, wenn er die Chance dazu hat.

 

4. Meine Frage

Hat eigentlich niemand innerhalb der deutschen Ortskirche Angst davor, dass allein von dieser mies geführten Diskussion über die Interkommunion viele abertausend Seelen in die Hölle fahren?

 

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