Dr. Wolfgang Schäuble erteilt AfD-Pöbeleien eine Rüge

Mein absoluter Lieblingspolitiker sagt, wie es ist

Berlin, 15. Juni 2018

Jetzt mal ehrlich: den Krawallmachern der AfD scheint nichts, aber auch nichts heilig. Noch nicht mal davor schrecken sie zurück, einen feigen Mord eines jungen Mädchens zu instrumentalisieren.

Das verhüte Gott – und sein Wolfgang reagiert.

Ich zitiere ausführlich aus der online-Ausgabe des ‚Stern‘    (Schäuble liest AfD die Leviten ):

O-Ton Wolfgang Schäuble (CDU), Bundestagspräsident: „Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, am vergangenen Freitag hat ein Mitglied dieses Hauses, nachdem ihm von der amtierenden Präsidenten das Wort erteilt worden war, versucht, aus Anlass des fürchterlichen Mordes an einem 14-jährigen Mädchen durch demonstratives Schweigen eine Art Schweigeminute herbeizuführen. Entsprechend hat die amtierende Präsidentin, die Kollegin Claudia Roth, am vergangenen Freitag den Abgeordneten wiederholt zur Sache gerufen. Und nachdem man ihm nicht gefolgt ist, aufgefordert, das Rednerpult zu verlassen. Unmittelbar nach dem Vorfall im Plenarsaal wurde auf den Seiten der AfD-Fraktion, in einem sozialen Netzwerk, in deren Impressum die Kollegin Dr. Weidel und der Kollege Dr. Gauland aufgeführt werden, ein Video des Vorgangs veröffentlicht und mit folgenden Worten kommentiert, ich zitiere: „Ansehen und teilen, entlarvende Reaktion seitens Claudia Roth und der anderen Fraktionen. Soeben nutzte die AfD-Fraktion die Gelegenheit, der in Wiesbaden von einem abgelehnten Asylbewerber getöteten Susanna (14) im Bundestag zu gedenken. Lediglich die AfD-Fraktion beteiligte sich hieran. Sitzungspräsidentin Claudia Roth ignorierte die Schweigeminute und verwies Thomas Seitz (AfD) vom Rednerpult.“ Soweit das Zitat. In der Folge wurde Frau Vizepräsidentin Roth in dem sozialen Netzwerk in zahllosen Kommentaren, in E-Mails und telefonischen Anrufen verleumdet, beleidigt und bedroht, zum Teil auf eine Weise, die mich veranlasst hat, polizeiliche Schutzmaßnahmen für sie prüfen zu lassen. Die Inszenierung vom vergangenen Freitag hatte nicht nur die beschriebenen Persönlichkeitsverletzungen zur Folge. Sie betrifft auch das Verfassungsorgan Deutscher Bundestag. Mit dessen Würde ist es nicht vereinbar, wenn auch nur der Anschein der Instrumentalisierung der Opfer von Verbrechen entsteht.“

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