Ratzinger gegen rechtliche Anerkennung von Homo-Lebensgemeinschaft

Warum LGBT-Partnerschaften Heterosexuelle benachteiligen – Grundzüge einer Gender-Enzyklika III

Berlin, 23.Juni 2019

Als Josef Ratzinger noch Präfekt der Glaubenskongregation war, hat er 2003 die wenig beachteten ‚Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen‘[1] geschrieben, die deutlich machen: nicht erst die ‚Ehe für alle‘, sondern schon so genannte Lebenspartnerschaften diskriminieren die Hetero-Familie zwischen Mann und Frau mit ihren Kindern.

Wer diese ‚Erwägungen‘ genau liest, erkennt die große Gefahr für unseren Rechtsstaat und unsere Kultur überhaupt.

Es ist so schade, dass niemand diese wichtigen Gedanken heute aufgreift ( Ratzinger gegen Anerkennung vonHomo-Gemeinschaft ):

  1. Offensichtlich schließen Homo-, Trans-, Cis- und Gender-Partnerschaften Kinder naturgemäß kategorisch aus. Denn nur die Ehe von Mann und Frau ist grundsätzlich offen für Kinder, weshalb allein sie dem Schutz des Grundgesetzes unterliegt:

    „Die Gesellschaft verdankt ihren Fortbestand der Familie, die in der Ehe gründet.“[2]

 

  1. Kinder in LGBT-Partnerschaften müssen auf vollkommen unnatürliche Weise über Leihmutterschaft und künstliche Befruchtung ‚gezeugt‘ werden. Der Fortbestand der Menschheit kann nicht über den

    „Bereich der künstlichen Fortpflanzung zur Verfügung gestellt werden“, weil dieser „nicht nur mit schwerwiegenden Mängeln an Achtung vor der menschlichen Würde behaftet“ ist, weil er „diese ihre Unzulänglichkeit in keiner Weise beheben“ würde.[3]

 

  1. Die gesamte menschliche Kultur beruht auf der Bipolarität der Geschlechter:

    „Den homosexuellen Lebensgemeinschaften fehlen ganz und gar die biologischen und anthropologischen Faktoren der Ehe und der Familie“[4]. Private sündhafte Neigungen dürfen in keiner Weise gesellschaftlich anerkannt, ja gefördert werden.

 

  1. Das Kindeswohl ist in größter Gefahr:

    „Wie die Erfahrung zeigt, schafft das Fehlen der geschlechtlichen Bipolarität Hindernisse für die normale Entwicklung der Kinder, die eventuell in solche Lebensgemeinschaften eingefügt werden. Ihnen fehlt die Erfahrung der Mutterschaft oder der Vaterschaft. Das Einfügen von Kindern in homosexuelle Lebensgemeinschaften durch die Adoption bedeutet faktisch, diesen Kindern Gewalt anzutun in dem Sinn, dass man ihren Zustand der Bedürftigkeit ausnützt, um sie in ein Umfeld einzuführen, das ihrer vollen menschlichen Entwicklung nicht förderlich ist.[5] Eine solche Vorgehensweise wäre gewiss schwerwiegend unsittlich und würde offen einem Grundsatz widersprechen, der auch von der internationalen Konvention der UNO über die Rechte der Kinder anerkannt ist.“[6]

  2. Die gesamte menschliche Kultur leidet unter dieser Abirrung: Frauen und Kindern sind Freiwild in den öffentlichen Toiletten und Duschkabinen[7], wenn jeder Zugang hat, der sich sein Geschlecht selbst aussuchen kann. Inzwischen gibt es nicht wenige Fälle im Sport, in denen Männer ihre angebliche Weiblichkeit entdecken, um ihrer Mannschaft (!) zum Sieg zu verhelfen[8]: „Es gibt jedoch gute Gründe zur Annahme, dass diese Lebensgemeinschaften für die gesunde Entwicklung der menschlichen Gesellschaft schädlich sind, vor allem wenn ihr tatsächlicher Einfluss auf das soziale Gewebe zunehmen würde.“[9]

[1] https://www.dbk-shop.de/media/files_public/mirpgbit/DBK_2162.pdf

[2] Erwägungen, 12.

[3] Erwägungen, 11.

[4] Erwägungen, 11.

[5] Der Fall von lesbischen Frauen, die einen kleinen Jungen kastrieren, um ihn zum Mädchen zu machen: https://www.queer.de/detail.php?article_id=33859&fbclid=IwAR0B0YuNlGLPL6zkGsnORkUj08aCrw1zjAq2qDjN1hOWqYPuevOto2A3wRU

[6] Erwägungen, 11.

[7] Am kritischsten sieht das Problem die LGBT-Community selbst: https://www.queer.de/detail.php?article_id=32874

[8] Deutlich äußert sich die lesbische Tennis-Legende Navratilova: https://www.tennismagazin.de/news/martina-navratilova-gegen-transgender-athleten-im-frauensport/

[9] Erwägungen, 13.

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