Warum sollen wir Lebensschützer dem Hass preisgegeben werden?

‚Marsch für das Leben‘: Stelldichein des Antifa-Pöbels

Berlin, 4.August 2019

  1. Vorbemerkung

Es gehört allerhand Mut dazu, zu uns nach Berlin zu kommen, um für das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum Tod zu demonstrieren.

Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung wurde dabei praktisch immer mit Füßen getreten: auf der einen Seite die frommen und vor allem friedlichen Demonstranten, auf der anderen Seite der krakeelende und beschimpfende Antifa-Pöbel.

Ja, es ist eine Gruppe von Hassenden, also ein Pöbel, der mit vielerlei organisierten Aktionen gezielt zermürben möchte: es soll unsere Meinungsäußerung als Christen gar nicht geben!

Was ich bisher durch diese pöbelnden und auf jede Art herabsetzenden Antifa-Hasser erlebt habe, ist nichts grundstürzend Anderes als das, was alle anderen Lebensschützer erleben mussten.

 

  1. 2011: Bauzaun sollte vor ohrenbetäubender Wut-Orgie schützen

So um die zweittausend Lebensschützer waren damals (an die Jahreszahl kann ich mich nicht genau erinnern) nur durch einen Bauzaun von dem wütenden Pöbel getrennt. Laute Musik machte es unmöglich, dem gesprochenen Wort auf der Kundgebung zu folgen. Immer wieder wurden wir von grölenden Pöbel-Teams gestört, die wahlweise Farbkondome warfen oder Stinkbomben.

Bewusst sollten wir auf das Übelste provoziert werden, zum Teil mit anzüglichsten Bewegungen von jungen Antifa-Mädels vor älteren Herren, damit wir uns zur Gegenwehr hinreißen lassen würden – damit diese schamlosen Menschen dann die Polizei rufen dürfen…

Nein, also 2011 wurden wir nicht geschützt. Der Berliner Senat wollte die mahnenden Worte der Lebensschützer nicht.

Wir reden davon, dass Abtreibung rechtswidrig ist. Es ist also nach Recht und Gesetz krasses Unrecht ungeborenen Kindern das Leben zu nehmen, wenn der Staat auch davon absieht, Recht und Gesetz durchzusetzen, also Straffreiheit herrscht.

Die gesetzestreuen Bürger sollen also buchstäblich Spießruten laufen, weil sie, ja, was eigentlich, falsch machen?

Nach der Logik des linken Antifa-Pöbels soll eine Kundgebung für Recht und Gesetz gar nicht sein, weshalb die Teilnehmenden ganz bewusst zermürbt werden sollen.

 

  1. 2015: Blockade und Störung eines Gottesdienstes

Nach diesem regelrechten Schockerlebnis in Sachen Demokratie – Versagen der Polizei, reine Machtdemonstration der Antifa-Pöbels – musste ich erst mal einen neuen Anlauf nehmen: gehe ich nächstes Jahr wieder hin oder nicht?

Vier Jahre brauchte ich, um neue Kräfte zu sammeln. Die Polizei war dieses Mal besser gerüstet. Soweit ich mich entsinne, war eine Jugendgruppe aus dem nahen Polen zur Verstärkung mit dabei.

Weil ich immer noch empört über die Farbkondome war, trug ich bewusst ein Plakat, auf dem stand: „Farbkondome, bitte hierhin werfen!“

Einen älteren Herrn im Anzug hatte die Farbe an den Schuhen getroffen – er trug es mit Gleichmut.

Auch hier wieder die bewussten Beleidigungen gotteslästerlicher Art: „Hätt‘ Maria abgetrieben, wärt‘ ihr uns erspart geblieben.“ Und aufreizende Sprüche: „Wir sind die Perversen!“ – am liebsten vor Familien mit Kindern!

Alles ging glatt: dann kam am neuralgischen Punkt an der Kreuzung ‚Unter den Linden / Friedichstraße‘ bei einer Baustelle die angekündigte Blockadeaktion der Partei ‚Die Linke‘; ich meine, es ging um anderthalb Stunden Wartezeit.

Und selbst am sprichwörtlichen Ende, als es im Lustgarten zum Gottesdienst ging, durften wir durch ein verengten Spalier des wütenden Mobs Gott danken – gestört wiederum durch Zweier- und Dreier-Teams von gezielt handelnden Störenfrieden.

 

  1. 2016: Massives Polizeiaufgebot schützt bisher größte Demonstration

Die Polizei hatte gelernt: eine weitere Blockade sollte es nicht mehr geben! Dafür gab es dann aber massive Einbußen an Bewegungsfreiheit – Absperrgitter ohne Ende. Wir kamen uns vor, wie eine Herde von Kühen, die auf die Koppel getrieben wurden – bitte nur ja keinen Fehltritt, weder nach links noch nach rechts schauen.

Und am Rande, sah ich dann die obige gotteslästerliche Mariendarstellung: eine rund zwei Meter hohe Gottesmutter, die per Handbedienung onaniert.

Nun, es reicht nicht, einfach nur geltende Gesetze zu verletzen, nein, es müssen die gläubigen Christen der Lächerlichkeit preisgegeben werden – im Schutze einer Meinungsfreiheit, die gar keine mehr ist.

Am Tag nach dieser schlimmsten Entgleisung dachte ich: diese Schweinerei müsste überall in der Presse stehen. Nein, nichts da. Das obige Foto habe ich erst 2018 zufällig gefunden.

 

  1. 2018: Weniger Polizei, mehr offene Flanken

Die besondere Perversion 2018 war ein Farbstoff, der vom linken Pöbel in den Reihen der Demonstranten in die Luft geworfen wurde – und sich dann buchstäblich in Nichts auflöste. Die armen Menschen sollten also in Panik das Weite suchen, um sich zu schützen. Eine weitere Attraktion war ein Plakat von Freunden der linksradikalen RAF-Terroristen.

Die Sitzblockaden waren nur halbherzig durchgeführt. Vielleicht war der linksradikale Pöbel anderweitig beschäftigt – es ist ja immer viel los bei uns in der Hauptstadt.

 

  1. Angesagte Rechtsbrüche ohne Ende

Lange vorbei sind die guten Zeiten, wo ein Innensenator wie Heinrich Lummer geltendes Recht durchgesetzt hat, z.B. im Hinblick auf das Vermummungsverbot.

Als die Linkspartei die Blockade durchführte, hatte sie es lange angekündigt. Und auch jetzt üben die Pöbler von der Antifa ‚What the fuck‘, wie sie den ‚Marsch für das Leben 2019‘ „sabotieren“[1] können.

„Sabotieren“ sah bisher so aus:

  • Beleidigung und Beschimpfung nach Paragraf 185 des Strafgesetzbuches
  • Gotteslästerung nach Paragraf 166 des Strafgesetzbuches
  • Versuchte Körperverletzung nach Paragraf 223 des Strafgesetzbuches: Farbkondome, Faule Eier, Farbsprays etc. sind auf öffentlichen Demonstrationen Kampfmittel, die nicht nur die Kleidung und die Nerven angreifen, sondern eine mögliche Gesundheitsschädigung billigend in Kauf nehmen
  • Landfriedensbruch nach Paragraf 125 des Strafgesetzbuches

 

Was werden wir in diesem Jahr erleben müssen? Ist es nicht Zeit, dass unser Staat sich für die Einhaltung von Recht und Gesetz einsetzt?

[1] https://whatthefuck.noblogs.org/events/

5 Gedanken zu “Warum sollen wir Lebensschützer dem Hass preisgegeben werden?

  1. Haben Sie sich nie gefragt warum das alles so ist? Das sind die Folgen der Demokratie. Die Volksvertreter sprechen viel von Menschenrechten und achten nicht einmal die Gottesrechte. Die Grundlage der modernen Demokratie ist der Irrweg der Französischen Revolution. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Wahre Freiheit bedeutet nicht jeden Unsinn anstellen zu dürfen sondern in höchster Vollendung die völlige Unbefangenheit von jeglichem Ballast um sich Jesus Christus anzunähern und ihm ähnlicher zu werden.
    Gott setzt Könige ein und setzt sie wieder ab. Sie haben „der Stadt Bestes“ zu suchen und nicht dem Volk zu gefallen. Wenn die Menschen nach dem goldenen Kalb verlangen so ist ihnen mit dem Stab der rechte Weg zu weisen. Die Bundesrepublik ist nicht mehr die des Katholiken Adenauer. Von den heutigen Regenten hat ein guter Teil den Eid auf Gott abgelehnt. Sie wollten nicht sprechen: „So wahr mir Gott helfe!“ Jetzt erleben wir, wenn Gott nicht hilft!

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    1. Liebe deutschlandssterne: die Demokratie an sich ist weder vollkommen gut noch schlecht. Wir müssen darum kämpfen, dass es wieder nach unserem superguten Grundgesetz geht und nicht nach der Gewalt der Straße!

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  2. Ein Grundgesetz regelt im Unterschied zu einer Verfassung die Ordnung in einem besetzten Land. Dies ist Deutschland seit dem 08.05.1945. Das ist eigentlich nicht meine Wunschvorstellung für die Zukunft aber Sie haben recht das Grundgesetz (in der Originalfassung von 1949) ist besser als es manches mal hingestellt wird. Leider hat der Gesetzgeber die Möglichkeit es ständig zu verändern ohne daß der Bürger es richtig wahrnimmt. Die neuesten Ideen sind Kinderrechte und die sexuelle Orientierung in das Grundgesetz aufzunehmen. Dies würde unter Umständen bedeuten daß die Freiheit der Predigt massiv gefährdet ist. In Schweden geht man wegen Homophobie bereits kurzzeitig ins Gefängnis, in Kanada bekommt eine Freikirche die den Römerbrief als heute gültig bezeichnet die Gemeinnützigkeit aberkannt wegen Hate Speech!

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      1. Ich bin in München örtlich gebunden mit einer 82jährigen Großmutter und einem weiteren schwerst krebskranken Angehörigen. Es ist mir deshalb leider nicht möglich meine Mutter mit diesen Aufgaben alleine zu lassen und nach Berlin zu reisen. Es gibt aber auch bei uns die Möglichkeit den Kampf für das ungeborene Leben zu unterstützen, z.B. gegen das unwürdige Treiben des Abtreibers Dr. Andreas Stapf, der in München-Freiham eine Tötungsklinik betreibt und am Tag bis zu 20 Babys umbringt. Ich wünsche Ihnen auch reichlichen Segen und viel Erfolg bei der Kundgebung. Mögen die Gebete der Gläubigen den Herrn erweichen die verlorenen Seelen der Antifa-Jugendlichen zu begnadigen, zur Buße zu führen und nach Hause zu bringen.

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