Genetische Ursache für Homosexualität?

Gibt es ein Homo-Gen?

Berlin, 5.September 2019

Am Montag dieser Woche konnte ich in meiner derzeitigen Lieblingszeitung, die ‚Zeitung für Deutschland‘, die FAZ also, folgende Überschrift lesen: ‚Auch genetische Ursache für Homosexualität‘ (siehe Foto).

Als gute Christen müssen wir drei wesentliche Überlegungen unbedingt auseinanderhalten, die in der aktuellen Diskussion vermengt wird.

  1. Kann Gott neben Mann und Frau weitere Geschlechter geschaffen haben?
  2. Kann es eine mögliche evolutive Entwicklung nach der Erschaffung von Mann und Frau hin zu weiteren ‚diversen‘ Geschlechtern geben?
  3. Kann es genetische Defekte geben, die eine Vorveranlagung (Prädisposition) zur gleichgeschlechtlichen Neigung begünstigen?
  1. Gott schuf Mann und Frau: Basta!

Nur die Verschiedenheit von Mann und Frau in ihrer geschlechtlichen Beschaffenheit macht die Fortpflanzung natürlich möglich und Gottes Befehl zur Fruchtbarkeit durchführbar.

Dogmatisch gesehen kann es keine denkbare Alternative geben. Homo-, Trans-, Bi- und andere Gender-Sexualitäten – wenn es überhaupt Gender-Sexualitäten als geschlechtliche Betätigung geben kann – sind naturgemäß unfruchtbar.

2. Homosexualität ist in der Evolution nicht möglich

Wenn die Befürworter von LGBT-Lifestyles zwischen Gott und der Evolution wählen wollten, sollten sie Gott wählen.

Der Evolutions-Grundsatz ‚Natürliche Auslese‘, the Survival of the fittest, kann nicht stattfinden – mangels natürlicher Auslese!

Wenn es ein Homo-Gen geben könnte, dann muss er genetisch weitergegeben werden – durch Fortpflanzung.

Und: eine Fortpflanzung zwischen Homosexuellen ist technisch nicht möglich, niemals.

3. Genetischer Defekt begünstigt sexuelle Anomalien

Nun, meine LGBT-Befürworter. Schon wieder braucht ihr Gott – und den Sündenfall. Denn nur die Verderbnis des Fleisches, also der geschlechtlichen Orientierung, kann die Sonderfälle der LGBT-Gemeinde erklären.

Der Sonderfall bestätigt die Regel.

Ja, es ist eine traurige Tatsache, dass schon Babys – naturgemäß ohne deren willentliche Einflussnahme – Alkoholiker sein können, weil ihre Mutter es nicht lassen konnte.

Und es ist leider eine traurige Tatsache, dass Schizophrenie vererblich ist; bitter ist es ohnehin, mit körperlichen und seelischen Gebrechen aufwachsen und leben zu müssen.

Wir Christen wissen: es ist eine Folge der sündigen Verderbnis der Menschen, gar nicht gut.

Und: wir Christen wissen auch, dass eine genetische Vorveranlagung z.B. zur manischen Depression uns Menschen nicht notwendig zum Sklaven von genetischen Defekten macht.

Nein, wir Menschen – jeder Mensch – hat einen freien Willen. Und so müssen Menschen, die vom Mutterleib an technische Alkoholiker sind, nicht notwendig später dieser üblen Krankheit verfallen.

Wir Menschen sind mehr als der geistig-seelische Ausdruck von genetischen Defekten; wir müssen uns unsere Schwächen als besondere Problemzonen allerdings bewusst sein.

Menschen mit angeborenem Alkoholismus sollten klugerweise den Genuss von alkoholischen Getränken vermeiden und besonders die vielen Menschen, die sich dabei gar nichts denken.

Das kann für Alkoholiker sicher ein kleines Martyrium bedeuten, vielleicht auch ein großes.

Gewiss ist: wir Menschen sind Gottes Ebenbild – und nicht irgendeiner Vorveranlagung zwanghaft unterworfen.

4. Die Rettung für die LGBT-Gemeinde: werdet katholisch!

Wie unser so schöner Katechismus ganz deutlich beschreibt: „Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen.“(KKK 2358)[1]

Die katholische Lebensform ist die einzige, die jeden Menschen annimmt und nicht verdammt.

Denn die Hauptschwierigkeit der LGBT-Gemeinde ist doch: gibt es kein Homo-Gen, dürfen dann die Homosexuellen überhaupt anerkannt sein?

Natürlich dürfen sie, sagt der gute Katholik, wenn sie wie alle guten Katholiken gegen ihre eigene ganz spezielle Sünde kämpfen.

Das muss jeder gute Katholik jeden Tag auch tun, nicht wahr, meine lieben Heteros? Auch Heteros müssen gegen die Sünden der Unkeuschheit kämpfen: künstliche Verhütungsmittel, Pornografie, Ehebruch, Onanie etc.

Also, wer Lust hat, ein gutes Leben im Sinne Gottes zu führen, bleibt nicht alleine: Heteros and Homos united!


[1] http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P8B.HTM

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