Bitte den ‚Synodalen Weg‘ stoppen!

Lieber Kardinal Ouellet: schauen Sie auf Deutschland!

Berlin, 1.Advent 2019

Ihre Eminenz, sehr geehrter Herr Kardinal Ouellet,

bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihnen schon wieder schreibe: es soll das letzte Mal sein.

Im letzten Jahr hat unser Heiliger Vater wie ein Titan in der Brandung der Missbrauchskrise widerstanden: fast alle Bischöfe in Chile mahnte er zum Rücktritt und laisierte Kardinal McCarrick. Er stand dabei nicht allein, aber es waren wenige, die ihm halfen: Sie taten es dankenswerterweise, indem Sie ihn gegen den ungerechtfertigten Angriff von Erzbischof Viganò verteidigten.

Am 1.Mai war ich bei der Generalaudienz dabei und wollte den Heiligen Vater auf Deutschland aufmerksam machen. Leider gelang es mir nicht, ihm das beiliegende Foto vom 6.Januar 2019 im Großformat zu überreichen, was ich Ihnen beigefügt habe. Mitten im schmuddeligen Berliner Bezirk Wedding zeigt es das Hauptportal der Bischofskirche, das nicht nur sonntäglich von einigen Tausend Menschen betreten wird. Das Satanszeichen ‚666‘ wurde inzwischen auf meine mehrfache Mahnung notdürftig übermalt – nicht nur die Steine schämen sich und bekommen Pickel!

Nein, das Foto ist kein Fake: googlen Sie die Begriffe ‚Berlin Müllerstrasse 161‘ und ‚Google Street View‘ zeigt das Bild vom August 2018: https://www.google.de/maps/@52.544272,13.3630745,3a,75y,232.99h,90t/data=!3m6!1e1!3m4!1sAF1QipM_4zF7j4om92uz3nKqn2AwsFuzYXiU8NRP-fx4!2e10!7i7680!8i3840

Der ‚Synodale Weg‘ ist ein Generalangriff auf das Evangelium von der Vergebung der Sünde in Jesus Christus: praktisch wird die Sünde selbst abgeschafft, wenn die gesamte Sexualmoral seit den Zehn Geboten nicht mehr gelten soll. Ein schlimmerer Verrat durch gewissenlose Mietlinge in Friedenszeiten ist nicht denkbar!

 

Sicher gibt es in der Weltkirche viel schlimmere Probleme – und so sollen Sie nur noch eines wissen: der Heilige Vater und Sie sind immer in meinem Gebet!

 

Hochachtungsvoll und mit größtem Respekt für Ihre wichtige Arbeit verbleibt

Ihr

 

Stephan Gröne

2 Gedanken zu “Bitte den ‚Synodalen Weg‘ stoppen!

  1. Der „Synodale Weg“ ist eigentlich ein „synkretistischer, schismatischer Weg“. Es geht um nicht weniger als die Abspaltung der katholischen Bistümer in der Bundesrepublik von der Weltkirche. Die Autorität des Papstes wird zunehmend untergraben.

    Bereits vor dem Sündenfall des „Synodalen Weges“ kam es zur Weigerung die falsche Übersetzung der Wandlungsworte „für alle“ (pro omnibus) in für viele“ (pro multis = für viele!) zu korrigieren. Diejenigen welche nicht zum Herrn Jesus Christus bekehrt sind und ihn als ihren persönlichen Retter erkannt haben und sein Loskaufopfer für sich in Anspruch nehmen gehen eben verloren. Sie kommen in die Hölle wo sie Qualen leiden von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Niemand wollte auf Papst Benedikt XVI. hören, einem brillianten Theologen der die falschen Wandlungsworte erkannt und ändern lassen wollte.
    Dieser Zerfall ist das eigentlich Schlimmste was dem Evangelium von Seiten völlig diesseitiger, zeitgeistorientierter und weltverliebter Bischöfe angetan wurde.

    Wenn die Gemeinde sich der Welt anpaßt wird die Gemeinde zur Welt. Das ist der „Synodale Weg“. Egalitarismus, der Irrglaube welcher der Französischen Revolution innewohnte, das freimaurerische Ideal des 18. Jahrhunderts, soll in der Kirche Wirklichkeit werden. Gerecht für Frauen, gerecht für Schwule, gerecht für Andersgläubige.
    Was ist wahre Liebe? Einen Juden aus politischer Korrektheit heraus verlorengehen zu lassen oder ihm das Evangelium zu predigen?

    Die Netzseiten der Schwulenorganisationen frohlocken über so viel Lust an der Selbstzerstörung der Kirche. Was ist das für eine Kirche die genau entegengesetzt dem Willen Gottes handelt, weil es besser in die Zeit paßt.

    N o n s e r v i a m ! „Ich werde nicht dienen!“, sagte der Teufel!

    „Ecce ancilla Domini. Fiat mihi secundum verbum tuum!“

    „Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach Deinem Wort“, sprach Maria!

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  2. Ja, der ‚Synodale Weg‘ ist in keiner Weise zu rechtfertigen. Ein guter Weg ist es, den Apostolischen Stuhl über das böse Treiben in Deutschland zu informieren. Vielleicht schreiben Sie auch einen Brief? Gottes reichen Segen!

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