Homo-Häresie im Erzbistum Köln

Ohne jede Scheu und Scham: Homosexuellen-Propaganda auf allen Ebenen

Berlin, 19. August 2018

Nein, Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki steht nicht treu und ergeben zur katholischen Lehre.

Nein, so wie sein ehemaliger Kollege als Weihbischof, Heiner Koch ( Homo-Häresie im Erzbistum Berlin ), betreibt er das Geschäft aller, für die gelebte Homosexualität keine Sünde ist – gegen die Lehre der Kirche seit zweitausend Jahren.

Ist dieser Dammbruch vielleicht mit daran Schuld, dass unser geliebter deutscher Papst, Benedikt XVI., zurücktrat?

 

  1. Die öffentliche Verkündigung von Erzbischof Rainer Maria Woelki über Homosexualität

Erzbischof Woelki sagt in aller Öffentlichkeit, dass er von der kirchlichen Lehre auf dem wichtigen Feld der Homosexualität gar nichts hält. In keiner Weise spricht er von der Sünde der gleichgeschlechtlichen Unzucht, weshalb die notwendige Umkehr des Sünders entfällt.

Mit einem Wort: es braucht gar keine Frohe Botschaft von der Sündenvergebung mehr, weil es gar keine Sünde gibt.

  1. Beleg: Artikel in ‚Der Tagesspiegel‘, 27.8.2012[1]

In der wichtigsten Tageszeitung der Hauptstadt Deutschlands konnte der Leser erfahren, dass Kardinal Woelki der hauptsächlichste Promotor von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ist.

Auf dem Katholikentag des gleichen Jahres in Mannheim sagte er: „Ich halte es für vorstellbar, dass dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, wo sie in einer dauerhaften homosexuellen Beziehung leben, dass das in ähnlicher Weise zu heterosexuellen Partnerschaften anzusehen ist.“[2]

Diese vollkommen unstrittige Äußerung führte im gleichen Jahr 2012 dazu, dass Kardinal Woelki aus dem Milieu der Homosexuellen-Bewegung sofort für einen Preis, den so genannten ‚Respekt-Preis‘, ernannt wurde.[3]

Nun, er lehnte den Preis nicht etwa ab, weil er vielleicht doch auf dem Katholikentag falsch zitiert wurde oder etwa, weil er noch etwas ergänzen wollte, was im Sinne der katholischen Lehre wäre.

Nein, Kardinal Woelki wurde in der Öffentlichkeit ganz recht verstanden, es gab keine Missverständnisse. Der Kölner Erzbischof lehnte den Preis mit der Begründung ab: „Für ihn sei als katholischer Christ die Achtung aller Menschen selbstverständlich, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur KNA. Für Selbstverständlichkeiten wolle er sich nicht auszeichnen lassen.“[4]

 

  1. Beleg: Kölner Homosexuellen-Pastoral mit Dr. Holger Dörnemann

Ganz getreu seinem obersten Vorgesetzten geht der Erzbistums-Beauftragte für Homosexuelle, Dr. Holger Dörnemann, einen Schritt weiter und verbreitetet die Forderung nach der Segnung von Homosexuellen-Partnerschaften in der Öffentlichkeit.

Auf der Internet-Seite des eigenen Radiosenders ‚Domradio‘ wird folgende Botschaft verbreitet: „Im Benediktionale, im liturgischen Buch der Segnung, haben wir keine Segnungen für Paare. Und das regt Bischof Bode[5] an, ob es das nicht geben könnte, auch mit Hinblick auf Homosexuelle.“[6]

Natürlich bleibt eine solche Offenheit für alles, was der katholischen Lehre entspricht, den Milieu der Homosexuellen-Bewegung nicht verborgen.

Am gleichen Tag (11.1.2018) erschien im online-Portal queer.de ein lobender Beitrag über diesen Kämpfer für gleichgeschlechtliche Sexualität.[7]

 

  1. Ein Beispiel für eine katholische Jugendorganisation

Im Wirkungsbereich des Erzbistums Köln liegt die Stadt Bad Honnef. Und dort sitzt die Zeitschrift ‚BUFO‘ (Bundesforum der katholischen Landjugendbewegung). Und dort liest und hört man begierig die Worte des Oberhirten von Köln.

Ein Professor, ein Pater der Prämonstratenser, schreibt in der März-Ausgabe 2013: „Der Berliner Kardinal Rainer Maria Woelki betonte beim Katholikentag in Mannheim, dass homosexuelle Partnerschaften, wenn sie auf Treue und Verantwortung basierten, ähnlich zu bewerten seien wie heterosexuelle Partnerschaften.“[8]

Wer sehendes Auge besagtes Exemplar der katholischen Landjugend durchblättert, findet kein Sterbenswort über das Evangelium von der Vergebung der Sünden in Jesus Christus. Nein, es ist reinste Werbung für Sexualität zwischen allen Menschen, nur nicht für die Ein-Ehe von Mann und Frau mit Kindern.

 

  1. Beleg: Ein weiteres Beispiel für die Kölner Jugendarbeit

Die ehemalige Bundesleiterin der ‚Katholischen jungen Gemeinde‘ von 2001 bis 2006 spricht wohl die Wahrheit, wenn sie sagt: „Hier habe ich keine persönlichen Anfragen erlebt – niemand zeigte sich entsetzt über meine Homosexualität, über meine Liebe zu einer Frau.“[9]

Es ist wohl die erlebte Wirklichkeit: offenbare Sünde durch gleichgeschlechtliche Sexualität wird nicht als das erkannt, was sie ist, sondern wird offen gerechtfertigt – und in den Medien der katholischen Kirche gepriesen.

Aber alle, die Treu der Wahrheit des katholischen Lehre folgen möchten, müssen sich rechtfertigen – und werden an den Pranger gestellt.

[1] https://www.tagesspiegel.de/berlin/rainer-maria-woelki-kardinal-auf-neuen-wegen/7057324.html

[2] https://www.tagesspiegel.de/berlin/rainer-maria-woelki-kardinal-auf-neuen-wegen/7057324.html

[3] https://www.tagesspiegel.de/berlin/buendnis-gegen-homophobie-kardinal-woelki-lehnt-nominierung-fuer-respektpreis-ab/7241842.html

[4] https://www.tagesspiegel.de/berlin/buendnis-gegen-homophobie-kardinal-woelki-lehnt-nominierung-fuer-respektpreis-ab/7241842.html

[5] http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/bode-uber-segnung-homosexueller-paare-nachdenken

[6] https://www.domradio.de/themen/ehe-und-familie/2018-01-11/koelner-erzbistums-beauftragter-fuer-homosexuelle-bekraeftigt-bischof-bode

[7] https://www.queer.de/detail.php?article_id=30424

[8] S.9: https://www.kljb.org/wp-content/uploads/2018/06/KLJB_7432_BUFO_3-2013_ENDVERSION.pdf

[9] S18: https://www.bdkj-dv-koeln.de/fileadmin/user_upload/ennundteh/ennundteh_2016.pdf