Vergebung: Jesu Liebesbrief an uns

Am Valentinstag: ein Liebesbrief an Jesus

Vor 26 Jahren um diese Zeit durfte ich erfahren, wer Du bist: Du bist wie ein sanfter Kuss auf die Stirn.

Als ich mich bekehrte spürte ich den zarten Hauch deiner Liebe im Gewissen; auf einmal durfte ich wissen: es gibt ein Zuhause!

Ich war wie der verlorene Sohn, der abgerissen und von Hass ausgebrannt nach Hause kam, um aufzutanken. Du hast nicht viel gefragt, sondern Dein lebendiges Wort, die Bibel, reichlich geschenkt.

Mit einem Mal wusste ich: Dankbarkeit ist nicht etwas, womit mich andere ausnutzen können; nein, Dankbarkeit ist das tiefe Wissen, dass alles, aber auch alles seine Ordnung hat und gewollt ist. Nichts geht verloren, nur derjenige, der es dann will.

Ja, wie ein Hirsch nach Wasser lechzt, so freue ich mich über die erkannte Wahrheit: Du bist meine Wahrheit! Die größte Sehnsucht nach einem Du kann nur Gott selbst stillen: Halleluja!

Die größten Worte der Welt lauten nicht: „Ich habe den Jackpot gewonnen!“ oder „Ab morgen immer gesund!“

Nein, die größten Worte der Welt, die alles bedeuten, spricht der Priester an Deiner Stelle:

Der Herr hat dir die Sünden vergeben. Geh hin in Frieden.

Wem die Sünden vergeben sind, der erfährt sich als Mensch ganz neu: er ist neugeboren und porentief rein, so rein, das die Herrlichkeit Gottes widerscheint!

Oh Jesus, meine Freude, niemals will ich Dich lassen – und niemals auf die bösen Buben hören, die meine Sünde leugnen!

Nein, mein König, meine Sünde will ich Dir immer bringen, denn ich bringe Dir alleine das Kostbarste der Welt: mein Vertrauen.

Felix Culpa!

So lautet der Osterjubel der Jesusfreunde: glückliche Schuld! Denn im Reich Gottes gilt: deine Freunde sind Sünder. Wären wir nicht in Sünde gefallen, so hättest Du uns nicht als Mensch besucht. Punkt. Der glücklichste Punkt der Welt.

Sünder sind dreckige Lumpen, Staub auf der Straße und heimatloses Gesindel!

Ja, Sünder sind Staub, die wie alle Sterblichen bekennen müssen:

Staub zu Staub, Asche zu Asche.

Der Unterschied zu den Stolzen könnte größer nicht sein: wir Sünder haben Jesus – die Gottlosen Regenwürmer, die ihre Särge auffressen!

Und wenn alle Welt mir meine Sünde ausreden will, ja selbst der Stellvertreter auf Erden es wollte: niemand kann mir die Vergebung nehmen, die Du allein schenkst:

Denn du allein bist der Heilige,

du allein der Herr,

du allein der Höchste:

Jesus Christus!